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Fahrräder auf Terschelling

Terschelling hat genau die richtige Größe, um mit dem Fahrrad erkundet zu werden.

Fürs Auto zu klein, zum Wandern etwas zu groß, jedenfalls wenn man "nur" mittelmäßig gut zu Fuß ist ;-).

Berge fehlen völlig, natürlich gibt es mal den einen oder anderen kleinen Anstieg an einer Düne oder ähnliches. Ein größeres Hindernis ist mitunter der Wind, wenn man aber in Gruppen fährt, kann man ihn meist gut "austricksen", indem man sich abwechselnd Windschatten gibt.

Es macht aus unserer Sicht auch kaum Sinn, sein eigenes Fahrrad mitzubringen. Fahrradverleihe (holländisch: "Fietsverhuur") gibt es auf der Insel wie Sand am Meer, und davon ist bekanntlich reichlich vorhanden;-).

Es gibt sie nicht nur direkt am Hafen sondern auf der gesamten Insel verstreut, fast scheint es, jeder kleine Hof betreibt nebenher noch einen Fahrradverleih.

Die angebotenen Fahrräder sind meist in sehr gutem Zustand. Kleinere Reparaturen werden sofort vor Ort ausgeführt. Wer sich in der Größe "vergriffen" hat, kann unkompliziert auf ein anderes Rad wechseln.

Als wir im Dezember 2007 / Januar 2008 da waren, gab es auch keine Knappheit an Fahrrädern, obwohl die Insel gut besucht war. Wie das allerdings in den Sommermonaten ist, können wir nicht beurteilen.

Die Räder werden in unterschiedlicher Ausstattung verliehen, meist mit 4 Gang oder 7 Gang Schaltung oder als Mountainbike mit 21 oder mehr Gängen oder auch als Sportrad mit 24 oder mehr Gängen.

Die Kosten für "normale" Fahrräder belaufen sich auf 5,- bis 7,- € am Tag, je nach Ausführung, Anbieter und Mietdauer.

Alle Fahrräder sind auch nachttauglich und haben ein gut funktionierendes Licht vorne und hinten. Man sollte sich aber zeigen lassen, wie das Licht eingeschaltet wird, hier unterscheiden sich die Räder je nach Hersteller.

Während unseres Aufenthaltes haben wir deutlich mehr Fahrräder als Autos gesehen und das, obwohl die Temperaturen recht kalt waren (um den Gefrierpunkt, manchmal auch darunter).

Nur sind die schönsten Stellen sowieso nur mit dem Fahrrad zu erreichen und unsere Erfahrung ist auch die, dass wir an Tagen, da wir das Fahrrad benutzt haben, weniger gefroren haben als wenn wir mit dem Auto rumgefahren sind.

Noch dazu ist die Erkundung der Insel mit dem gemütlichen Fahrrad sowieso deutlich interessanter als mit dem Auto.

Man sieht viel mehr, man hört besser, riecht mehr... Warum sollte man auf all das verzichten?

Fazit: Wenn Terschelling, dann mit dem Fahrrad.

  • Stand des Berichtes: Januar 2008
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