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Cranberries auf Terschelling

Wer das erste Mal nach Terschelling reist wird sich vielleicht über die unendliche Vielfalt von Angeboten wundern, die auf Cranberries beruhen.

Denn diese Pflanze ist eigentlich in Nordamerika heimisch. Wie kam sie also nach Terschelling?

Es ist sicher, dass Cranberries seit der Entdeckung Amerikas bei Seeleuten als Proviant beliebt waren. Durch ihren hohen Vitamin C Gehalt beugten sie dem gefürchteten Skorbut vor und waren zudem lange haltbar.

So lange, dass sie auch manchen Schiffbruch überstanden ;-).

Auf Terschelling erzählt man sich, dass 1845 ein Fass mit Cranberries als Strandgut angespült wurde. Ein Mann namens Pieter Sipkes Cupido fand es und leerte es in den Dünen aus.

Sein Interesse galt eben dem Fass, nicht dem Inhalt.

Die so in "Freiheit" gebrachten Beeren trieben indes aus und verwilderten. Erst rund 25 Jahre später entdeckte man sie quasi wieder.

Heute werden alle möglichen Produkte aus Cranberries gefertigt. Die wild wachsenden reichen schon längst nicht mehr, deswegen gibt es auch einige Cranberries Kulturen auf Terschelling.

Es gibt Marmelade, Likör, Dessertsauce aber auch eher herzhafte Zubereitungen wie Senf oder eine Fleischsauce.

Und jedes Restaurant oder Café, das was auf sich hält, hat irgendwelche Cranberrie Pfannkuchen, -Torten oder -Gebäck im Angebot.

Unser Fazit: Ein leckeres Mitbringsel und Erinnerung an den Urlaub auf Terschelling.

  • Stand des Berichtes: Januar 2008
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