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Neu: Unser Jahresprojekt 2015: Ein Film über Dänemark

Clachan Bridge (Bridge over the Atlantic) verbindet Seil mit dem Festland.

Clachan Bridge: Das Tor zur Insel Seil.

Sie ist hier seit 1792. Und könnte sicher eine Menge Geschichten erzählen. Wenn sie sprechen könnte. Oder besser, wenn wir ihre Sprache verstehen könnten.

Irgendwo haben wir gelesen, sie sei die meist fotografierte Schottische Brücke. Gut, dann kommen jetzt noch ein paar Fotos dazu.

Großspurig wird sie auch "Bridge over the Atlantic" (Brücke über den Atlantik) bezeichnet. In der Tat ist das "Bächlein" das sie überquert kein Fluss sondern ein Meeresarm, wie man schnell feststellen kann, wenn man das Wasser kostet.

Ihr schwungvoller Bogen jedenfalls war sicher schon früher eine Herausforderung für coaches (Kutschen) ist es auch noch für diese (Busse).

Ihr Baumeister Robert Mylne hat sich seinerzeit bestimmt nich träumen lassen, dass diese heute, über 300 Jahre später, zu den ältesten noch unverändert in Benutzung befindlichen Brücken Europas zählt.

Bei unserer Reise jedenfalls verührte sie uns zu zwei längeren Fotostopps. Denn immerhin ist sie mit ihrem geschwungenen, gemauerten Bogen ein echter Hingucker. Und auch ein echter Weggucker, wenn man nämlich auf ihr steht und seinen Blick über die Landschaft schweifen lässt.

Am interessantesten aber sit sicher der Moment, in dem sich normalgroße heutige Touristenbusse über sie hinweg bewegen. Die Insassen steigen aus und legen den Weg zu Fuß zurück. Während sich das Gefährt selbst langsam, Zentimeter um Zentimeter, über die Brücke schiebt, ständig darauf bedacht, weder eine der Seiten zu berühren noch mit dem gesamten Boden aufzusetzen.

Die Herausforderung: Ist man am höchsten Punkt der Brücke angelangt, geht es auch schon wieder steil bergab und man "hängt" einen Augenblick in der Luft, soll heißen, man sieht keine Straße bzw. Brücke mehr und das ist schon recht spannend.

Und hier merkt man gleich, dass es sich um eine Art Attraktion handelt, denn Touristen, einheimische wie auch ausländische, gab es genügend.

Wir können nur sagen: Aussteigen und genau ansehen. Lohnt sich auf jeden Fall.

  • Stand des Berichtes: August 2011
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