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Kilchurn Castle im Loch Awe

Kilchurn Castle

Dies ist die berühmteste Schlossruine im Loch Awe, ja der ganzen Gegend. Kein ernst zu nehmender Postkartenladen, der auf sie verzichten könnte.

Und das ist durchaus nachzuvollziehen, denn die Ruine liegt malerisch auf einer kleinen Halbinsel. Wir hatten leider nicht das Glück, bei besonders fotogenem Wetter dort gewesen zu sein, aber dennoch...

Das Schloss ist von der Straße aus gar nicht so gut zu sehen, wie man vielleicht meinen könnte. Im Grunde gibt es nur eine kleine Stelle an der A819, wo man einen ungehinderten Blick hat. Und hier sind wir auch sofort von Touristen umringt.

Merkwürdigerweise folgen allerdings nur wenige dem kleinen Pfad hinunter zum Wasser. Hier kampieren ein paar Angler und man hat das Schloss direkt auf der anderen Seite.

Ein Steg verrät, dass man das Schloss mit dem Boot erreichen kann. Für einige Zeit war das der einzige Zugang. Eine Bahnlinie trennt die Halbinsel vom Umland ab und lange Zeit gab es keinen Übergang. Jetzt hat sich die Behörde "Historic Scotland" mit dem Besitzer des Landes auf einen Übergang unter der Eisenbahnbrücke hindurch geeinigt.[1] Somit ist der Zugang zumindest während der Sommermonate möglich.

Und es lohnt, den 700m langen Weg vom Parkplatz neben der A85 zu nehmen. Man nähert sich dem Schloss über einen Feldweg. Und kann sich schließlich im Schlosshof und auch im Schloss selbst nahezu ungestört umsehen.

Unterwegs "stolpert" man vielleicht über ein paar Schafe, aber das ist in Schottland ja nicht so ungewöhnlich.

Der Zugang ist kostenlos, ein paar Hinweistafeln erklären Zusammenhänge zur Geschichte des Schlosses und der Umgebung. Und natürlich auch, was man so sieht von den umgebenden Bergen, Tälern und vom Loch Awe.

Aber auch ohne dieses Wissen lässt es sich hier gut aushalten. Der Blick über die Gegend ist wunderbar. Besonders auf Loch Awe gibt es ein paar wunderschöne Ausblicke.

Wir genießen die plötzlich herauskommende Sonne, die die vorherrschenden Regenwolken für ein paar Minuten vertreibt. Und so den Blick öffnet auf eine der schönsten schottischen Landschaften.

Fazit: Nicht vorbeifahren.

  • Stand des Berichtes: August 2011
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