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Cottage "Aray" in Dalavich

Unser Ferienhaus in Dalavich

Unser Ferienhaus in Dalavich lag sozusagen mitten im Wald. Nach 16 Meilen (ca. 25 Km) Anfahrt über Single Track Roads lag es schließlich vor uns.

Wie schon berichtet, ist Dalavich ein kleiner Ort am Westufer des Loch Awe. Unser Ferienhaus gehört zu einer Ferienhaussiedlung, die die Anzahl der Häuser im Ort sicher verdoppelt hat.

Unser Haus liegt im Wald, das trifft nicht auf alle Häuser der Siedlung zu. Nicht weit vom Haus entfernt rauscht ein Bach, der bei starkem Regen schon mal kräftig anschwillt. Gefährlich geworden ist er dem Haus aber nicht, zumindest nicht zu der Zeit, in der wir da waren.

Der Wald hier ist ursprünglich, das findet man nicht mehr oft in Schottland. Es handelt sich um Mischwald, von den Bäumen hängt Moos herab. Vom Moos tropft Wasser, was zeigt, dass es immer wieder nass ist hier.

Die Nachbarhäuser sind nicht weit weg, man kommt sich aber nicht in die Quere.

Den Schlüssel empfängt man bei Mrs. McClounnan am Ortseingang. Sie kümmert sich auch um das Haus und ist Ansprechpartner, wenn es ein Problem geben sollte.

Das Haus selbst ist ausreichend ausgestattet. Es hat einen geräumigen Aufenthaltsraum mit einer Küchenecke, ein abgetrenntes Schlafzimmer, eine Terrasse und ein Badezimmer. Letzteres ist mit einer Dusche ausgestattet sowie mit einem Waschbecken.

Strom ist im Mietpreis enthalten, was gut ist, weil die einzige Heizmöglichkeit ein elektrischer Ofen ist. De rreicht allerdings vollkommen aus, den großen Raum aufzuheizen. Zumindest im August bei Höchsttemperaturen zwischen 10° und 15° Celsius.

Das größte Manko ist ein fehlender Kleiderschrank. Man kann ein paar Klamotten an die Wände hängen, aber ansonsten lebt man aus den Koffern. Die Sauberkeit ist ausreichend, aber nicht herausragend. Das mag normal sein, mitten im Wald.

Das Cottage ist auch nicht super gemütlich, aber man hält es druchaus auch mal einen (Regen)Tag darin aus.

Es gibt Satellitenfernsehen, das auch als Radio dient. Das bedeutet übrigens nicht, dass es deutsche Fernsehsender gäbe.

Das Haus hat auch keinen Internetanschluss, der Mobilfunkempfang umfasst kein UMTS. Empfang und senden von SMS sowie Anrufe sind aber möglich.

Fazit: Alles wirkt etwas improvisiert, so richtig "zu Hause" fühlt man sich nicht. Und dafür ist der Preis etwas zu hoch. Ein totaler Reinfall ist es aber auch nicht, alles wirklich Wichtige ist vorhanden.

  • Stand des Berichtes: August 2011
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