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Das futuristische Gebäude der Cité de la Musique

Cité de la Musique

Auf die Cité de la Musique sind wir in erster Linie durch Plakate über eine Pink Floyd Ausstellung gestoßen, die wir überall in der Stadt gesehen haben.

Wir müssen unbedingt dorthin und machen uns deswegen am letzten Tag noch auf den Weg. Sozusagen als abschließenden Höhepunkt. Letzten Endes haben wir aber sehr viel mehr gefunden als diese Ausstellung. Nicht nur die Cité de la Musique mit riesigem Konzertsaal und Museum der Musik sondern auch den wunderschönen Park de la Villette.

Wir kommen kurz vor der Öffnung an der Cité de la Musique an. Und das war sehr gut so. Nur wenig später ist die Schlange fast 100 m lang. Als wir uns durch die Pink Floyd Ausstellung bewegten, hatten wir noch genügend Platz, später herrscht dort nur noch Gedränge.

Die Pink Floyd Ausstellung war eine nicht ständige Ausstellung, die zu dieser Zeit gerade in Paris zu sehen war. Bühnenentwürfe, originale Kostüme und Instrumente werden hier ebenso gezeigt wie Videoausschnitte. In kleinen Kabinen gibt es Hörproben.

Die Ausstellung zeichnet die Entwicklung der Band anhand ihrer Alben nach. Zu jedem der Alben gibt es einen eigenen Abschnitt in der Ausstellung. Der Thematik entsprechend ist jeder Raum anders gestaltet, produzieren Klangfetzen und Lichtspiele eine passende Stimmung.

Daneben ist bereits das Gelände um die Cité herum mit überdimensionalen Figuren geschmückt, die zu verschiedenen Bühnenshows von Pink Floyd gehörten (z.B. "The Wall" oder "Animals").

Aber die Cité de la Musique ist natürlich deutlich mehr als diese Pink Floyd Ausstellung. Sie beherbergt das Museum de la Musique (Museum der Musik) ebenso wie ein Konservatorium, eine Musikbibliothek und einen riesigen Konzertsaal.

Und wenn wir schon mal da sind, schauen wir uns natürlich auch im Museum der Musik, also in der ständigen Ausstellung um. Zunächst sind wir zwar skeptisch, was soll da schon zu sehen sein? Ein paar alte Instrumente, vor denen man ehrfürchtig stehen bleibt und staunen darf und von denen niemand mehr weiß, wie sie klingen.

Indes: Weit gefehlt. Bereits am Eingang erhalten wir Kopfhörer, die wir in die Ausstellung mitnehmen. Technisch perfekt erhält man darüber an den einzelnen Stationen Informationen und Klangbeispiele. Zwar kann man nur zwischen Französisch und Englisch wählen (na immerhin) aber für den Klang ist das egal.

So bewegen wir uns zunächst durch die europäische Musikgeschichte mit alten, fast vergessenen Instrumenten, deren Klang man per Kopfhörer erleben kann. Seien es nun Blasinstrumente, die ersten Tasteninstrumente, Streicher oder die verschiedenen Lauten.

Weiterhin nimmt Musik aus allen Erdteilen einen breiten Raum ein. Exotische Instrumente aus Afrika, Ozeanien, Südamerika sehen nicht nur ungewöhnlich aus, sie produzieren auch einen ganz eigenen Klang, der anhand traditioneller Musikstücke nahegebracht wird.

Unser Fazit: Für Musikliebhaber (gleich welcher Richtung): Unbedingt besuchen, auch ohne Pink Floyd Ausstellung ;-). Für alle anderen: Sehr empfehlenswert.

  • Stand des Berichtes: Januar 2004
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