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Der Eiffelturm und die Pont Alexandre III

Ganz oben auf dem Eiffelturm

Einmal auf dem Eiffelturm und nicht bis ganz nach oben? Das kann, nein das darf nicht sein. Auch wenn ich Mailwürmchen nicht zum Mitkommen überreden kann, ich muss da rauf!

Nach langer Schlange kann ich mich in einen der Expressfahrstühle drücken. Auch diese sind verglast und ich muss gestehen, dass ich mir zunächst wünsche, möglichst schnell wieder hier raus zu kommen. Die vorbeihuschenden Pfeiler und die rasant zunehmende Höhe hinterlassen ein ungutes Gefühl in meiner Magengegend.

Oben angelangt werde ich aber deutlich entschädigt. Die Plattform ist komplett verglast, was den kalten Wind bremst und mir auch ein Gefühl der Sicherheit verleiht.

Aber es geht noch eine Etage höher. Denn man kann der "Kabine" aufs Dach steigen. Hier ist es nun wieder frei und der Wind pfeift unangenehm um die Ecken. Dennoch ist die Plattform, zumindest auf der windabgewandten Seite, gut besucht.

In einer Nachbildung seines Büros thront der Erbauer des Eiffelturm, Gustave Eiffel, zusammen mit Thomas A. Edison als Wachsfigur über Paris. Warum man ausgerechnet Edison so geehrt hat und wer die Frau ist, die ebenfalls hier steht, habe ich leider bislang nicht herausgefunden.

Hier, in 274 m Höhe, genieße ich den besten Blick über Paris, den ich mir vorstellen kann. Obwohl die Sicht ist heute leider nicht so optimal ist, sind Sacre Coeur, Louvre, Tour de Montparnasse, ja sogar der Friedhof Pére Lachaise, den wir gestern besucht hatten, sehr gut zu erkennen.

Auf der Seine schleichen Boote entlang, ein Zug der RER (S-Bahn) fährt über eine Brücke und überall sind Sehenswürdigkeiten zu erkennen, die ich bisher nur von Postkarten kenne.

Und ich stehe neben mir und denke: "So. Du bist nun also in Paris auf dem Eiffelturm."

  • Stand des Berichtes: Januar 2004
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