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"Cable Car" bei Dursey Point - Irlands einzige Seilbahn.

Dursey Point

Dursey Point ist die äußerste Spitze der Beara Halbinsel. Man könnte meinen, hier sei die Welt zu Ende. Und in gewisser Weise ist sie das auch.

Denn hier endet die kleine schmale Strasse, die sich die letzten Meilen an den Hängen entlang geschlängelt hat. Allerdings ist da noch Dursey Island, eine (gar nicht so) kleine Insel, die der Beara Halbinsel vorgelagert ist.

Die Insel wird durch den Dursey Sound vom Festland getrennt, ein schmaler Sund, durch den das Wasser bedingt durch die Gezeiten hin und her fliesst. Dabei erreicht es beachtliche Stärke. Es bilden sich Strudel und mitunter Stromschnellen. Ein grandioses Schauspiel. Übrigens: Viele Fische, vor allem Pollack, mögen das, deswegen lohnt sich hier vielleicht ein Angelversuch.

Immer wenn wir Dursey besuchten, war es hier besonders windig. Da Beara im Prinzip ungeschützt am Atlantik liegt, sind die Wellen zur offenen See hin immer sehr hoch. Wir beobachten kleine Boote, die sich nur mit Mühe durch die Wasserberge quälen. Erst wenn sie den Dursey Sound in Richtung Bantry Bay passiert haben und geschützte Gefilde erreichen, wird es einfacher.

Dursey Island ist mit der einzigen irischen Seilbahn mit dem Festland verbunden. Wer den Mut aufbringt, sich ihr anzuvertrauen, erhält die Chance, ein richtiges Eiland zu besuchen.

Die Insel "Dursey Island" ist heute nahezu unbewohnt. Es gibt weder Unterkünfte noch einen Pub. Allerdings viele Vögel für deren Beobachtung ein Übersetzen durchaus lohnt. Und an der Nordküste der Insel kann man gelegentlich Wale und Delfine beobachten.

Viele Beara Kenner schwören übrigens auf Dursey Point bei Nacht (obwohl übernachten an dem Parkplatz verboten ist). Keine künstlichen Geräusche, keine Lichter, nur Natur und die Chance auf einen einzigartigen Sternenhimmel.

Unser Fazit: Die durch Wind und Strömung rauheste Ecke der Beara Halbinsel. Muss man unbedingt besucht haben.

  • Stand des Berichtes: September 2003
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