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Neu: Unser aktuelles Projekt: Ein Film über Dänemark

Bestes Flugwetter mit toller Sicht.

Vorsicht, enge Straßen

Wie viele andere Touristen auch sind wir nach Shannon geflogen und von dort mit dem Mietwagen gefahren. Das hat den Vorteil, dass man schnell da ist, ein Auto mit Rechtslenker hat (mit dem man sich im Linksverkehr besser zurechtfindet) und - vor allem - sein eigenes Auto nicht gefährdet ;-).

Wir hatten eigentlich ein kleineres Auto geordert. Doch wie das manchmal so ist, in der Klasse war beim Verleiher aus irgendwelchen Gründen nix mehr zu haben, deswegen gab man uns ohne Aufpreis einen Wagen der nächsthöheren Kategorie.

Als ich den Wagen holte, war das in der ganzen Reihe in der er geparkt war, der Größte. Die Zentralverriegelung machte nicht "Klack" sondern eher "blobb". So ein ganz satter Sound.

Klar, dass wir zunächst mal sehr froh waren, ein solches Auto fahren zu dürfen. Und die ersten 130 von ca. 200 Km war das auch richtig toll. Denn da fährt man im wesentlichen Autobahnen und breite Strassen. Mal abgesehen davon, dass unser Irland - Bild darunter etwas gelitten hat, kamen wir doch zumindest zügig voran.

Aber dann, hinter Killarney folgen wir zunächst der N71 in die Berge Richtung Kenmare. Dieser Abschnitt gehört zum "Ring of Kerry" - und ist extrem schmal. Nur wenig breiter als unser Auto, Felsbrocken bis an den Rand und dann sind noch 2 Spuren eingemalt. Und viel Verkehr ist auf der Strasse auch.

Und es kommt, wie es kommen musste, in einer Kurve kommt uns ein Ire rasant und mit gut geschnittener Kurve entgegen, Uschi will ausweichen, kommt etwas zu weit nach links - und nimmt einen Felsen mit dem linken Vorderrad mit. Das war natürlich gleich hinüber, wie auf den Fotos zu sehen.

Das ist ja gleich ein toller Urlaubsanfang! Glücklicherweise ist sonst nichts passiert und wir haben auch ein vollwertiges Reserverad im Kofferraum. Mit Hilfe eines netten Iren, der mit dem Fahrrad unterwegs ist und uns kräftig hilft, sind wir nach ca. einer halben Stunde wieder fahrtüchtig.

Aber der Vorfall hat uns gezeigt, dass der Irische Strassenverkehr mit Tücken aufwartet, die man aus Deutschland nicht in dem Maße gewohnt ist.

  • Stand des Berichtes: September 2003
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