zusammenaufreisen.de v2.1

Teilen |

Neu: Was wid aus Rubjerg Knude?

Seamus Boot wartet noch auf uns.

Makrelenangeln mit Seamus aus der Sicht einer "Erstanglerin"

Nachdem ich bisher immer nur zugeschaut habe, wie ein professioneller Angler die Fische aus dem Meer geangelt hat, habe ich mich dazu überwunden, auch einmal mit einem Fischerboot auf den Atlantik rauszufahren, um auch einmal selbst das „Angelfeeling“ zu erleben. Gesagt getan.

In Ardgroom haben wir uns Seamus, einen Fischer mitsamt seinem Boot gemietet und fuhren auf den Atlantik. An Bord wurde mir erklärt, wie so eine irische Angel – ich glaube sie war Marke Eigenbau ? - nun so funktioniert.

Wir angelten mit Makrelenpaternostern. Die haben jeweils mehrere Haken (3 bis 6) mit Federbüscheln, unten ist noch ein Gewicht dran, fertig. Die lässt man dann einfach auf halbe Wassertiefe ab (oder bis ganz nach unten, wenn man mehr Pollack fangen will), wackelt ein paar Mal und schon sind die Fische dran. Soweit die Theorie.

Kaum hatte Seamus die Angelschnur ins Wasser gelassen, war auch schon eine Makrele am Haken. Gut dachte ich, das klappt bei mir ja sowieso nicht.

Als ich noch mit der Technik der Angel und dem kleinen Knoten in der Angelschnur gekämpft habe, die Angelhaken aber schon im Wasser waren, kam es mir so vor, als ob die Angel irgendwie schwerer geworden war. Ja, und an was lag das?

Das wusste ich dann, als ich die Angelschnur wieder einholte und sich daran auf einmal 5 Makrelen befanden. Der Jubel über diesen Fang war natürlich enorm.

Und so ging es weiter, Makrelen satt. Bei jedem Angelversuch waren beim Einholen der Angelschnur gleich mehrere Makrelen am Haken. Gesamtanzahl ca. 40 Stück !!!. Diese habe aber nicht nur ich geangelt, aber doch zum größten Teil :-). Stolz bin!

Unsere Mitangelerin Uta fischte zunächst erfolglos mit Schnur und wollte nicht so recht an die Angelrute. Erst nachdem ihr eine Angel gereicht wurde, versuchte sie es dann auch selbst und hatte gleich den größten Pollack des Tages an der Angel. Der Beifall hierüber war nicht mehr zu bremsen :-).

Unser Profiangler hatte dann noch einen wunderbaren Lippfisch (lecker!!) und einen etwas kleineren Pollack an der Angel. Auch ein Tintenfisch wurde ins Boot gezogen, den wir dann aber wieder freigelassen haben.

Die Angeltour machte allen unheimlichen Spaß und der abendliche Genuss der frischen Makrelen war nicht mehr zu überbieten.

  • Stand des Berichtes: September 2003
Teilen |

Neu: Was wid aus Rubjerg Knude?