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Angeln von den Felsen kann man auf Beara fast überall.

Angeln von den Felsen

Um es vorweg zu nehmen: Das Angeln von den Felsen erweist sich als sehr schwierig. Trotz Anfangserfolgen wurde das Angeln hier zur reinen Materialschlacht.

Das vor allem wegen der vielen Hänger, die sich hier wirklich zum Problem ausweiten. Mitunter ist jeder Wurf ein Hänger. Es gibt ein paar schlaue Montagen, die dem etwas vorbeugen sollen, aber letztendlich helfen auch die nicht wirklich.

Dennoch. Es gibt eine Reihe interessanter Angelplätze, die auf einer speziellen Karte ausgewiesen sind. Diese ist in der Touristeninformation erhältlich.

Auf der Karte ist auch ersichtlich, welche Fischarten man an welchen Plätzen fangen kann. Nach unseren Erfahrungen hat man am ehesten Chancen mit natürlichen Ködern wie Fischfetzen oder Makrelenfilets.

Diese werden mit derselben Montage auf Grund gelegt, die ich auch schon in der Bretagne verwendet hatte. Kernpunkt ist, dass der Haken an einem Seitenarm montiert ist, der deutlich kürzer als der Rest der Schnur bis zum Blei ist. Die Schnur wird leicht gespannt. Dadurch liegt der Haken (im Normalfall) nicht auf Grund was Hänger minimiert und es auch Krabben und Krebsen schwerer macht, die Köder anzunehmen.

Ansonsten gelten ähnliche Regeln wie generell für das Angeln vom Meeresufer aus. Die beste Zeit ist das letzte Drittel der aufkommenden Flut. Tidetabellen gibt es übrigens in der Touristeninfo oder im Super Valu in Castletownbere. Außerdem veröffentlichen auch einige Tageszeitungen die Tidezeiten des jeweiligen Tages (z.B. die "Irisch Times").

Vom Ufer aus kann man ein breites Spektrum von Fischen beangeln. Dazu zählen u.a. Seebarsch, Köhler, Dorsch, Conger, Katzenhai, Flunder, Makrele, Meeräsche, Scholle, Pollack und Lippfisch.

Die besten Plätze sind auf der genannten Karte aufgeführt. Zudem sind sie auch immer ausgeschildert und, wo nötig, auch mit mehr oder weniger festen Geländern gesichert. Das ist nicht nur praktisch, sondern mitunter auch sehr nötig.

Noch ein paar "Geheimtipps". Fische, die sandigen Grund mögen (z.B. Plattfische), findet man an der Stelle Nr. 13 bei Allihies. Eine sehr gute Pollack - Stelle befindet sich am Dursey Sound, direkt unter der Seilbahn. Allerdings wegen Wind und Strömung sehr schwer zu befischen.

Eine sehr schöne ruhige Stelle, die auch leicht zu erreichen ist, findet man in Dunboy Forest (Nr. 5 und 6). Wundervoller Platz gegenüber Bere Island. Wenn schon nichts beisst, kann man wenigstens die ein- oder ausfahrenden Schiffe bewundern. Hier gibt es Makrelen und Dogfish, aber auch Pollack und angeblich sogar Conger.

Letzten Endes muss es natürlich jeder selbst probieren. Wir können nur sagen, es macht Spass, auch wenn die Fänge vielleicht mal nicht so überwältigend sind.

  • Stand des Berichtes: September 2003
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