zusammenaufreisen.de v2.1

Teilen |

Neu: Unser aktuelles Projekt: Ein Film über Dänemark

Adrians Boot "Obsession". Nagelneu und hochmodern.

Congerangeln mit Adrian - Teil 2

Wir alle standen an unseren Angeln und warteten darauf, dass sie wieder zuckten. Und bei Adrian tat sie das auch. Und er meinte: Oh !!, das ist was Größeres. Er überließ mir das Hochholen, denn er hätte ja noch oft die Gelegenheit dazu.

Das war eine andere Liga! Obwohl die Multirolle ganz hart eingestellt war, holte sich der Fisch immer wieder Schnur von der Rolle. Ich pumpte aus Leibeskräften aber nur sehr langsam gab der Fisch nach. Als er gerade neben dem Boot war holte Adrian ein Gaff, um ihn an Bord zu hieven. In dem Moment wurde ich von einem Biss an meiner Angel abgelenkt. Die Schnur lockerte sich, wickelte sich um die Rutenspitze und ehe ich es mich versah, war sie gerissen und der Conger in der Tiefe des Wassers verschwunden.

Adrian schätze ihn auf über 40 Pfund, das sind um die 20 Kg. Pech für uns, Glück für den Conger. Es gibt zumindest ein Foto von ihm, wenngleich man seine Größe darauf nicht genau erkennt. Der Biss der mich abgelenkt hatte war übrigens leider ein Fehlbiss. Der Anhieb an der Angel ging jedenfalls ins Leere :-(.

Dennoch kamen wir noch auf unsere Kosten. Zunächst hatte Uschi einen nicht zu unterschätzenden Conger an der Angel. Auch den durfte ich raufholen. Sie meinte, er war ihr zu schwer ;-). Diesmal klappt es besser und weil wir in der Nähe der Hecktür angeln, ziehen wir den Fisch durch diese Tür einfach an Bord. Ohne Gaff oder Netz.

Zwar nicht so gross wie der erste, aber dennoch recht ansehnlich. Adrian schätzt ihn auf ca. 15 Pfund. Und auch hier bleiben wir unserem Motto "catch and release" treu.

Der nächste Fang war ein großer Pollack, den Adrian an seiner Angel hatte. Der hatte so ungestüm zugefasst, dass Adrian fast die Angel aus der Hand gerissen wurde. Enorm, was hier so alles im Atlantik rumschwimmt und geangelt werden möchte :-).

Der Tag neigte sich allmählich dem Ende. Da schließlich hatte auch ich an meiner Angel noch einen Biss. Nachdem ich das schon einige Male falsch gemacht hatte, war ich diesmal schlauer. Da wir in ca. 40 m Tiefe angelten, ist es wichtig, die Schnur vor dem Anhieb zu straffen. Das tat ich, indem ich die Schnur so weit wie möglich anzog, die Rutenspitze war schon im Wasser. Dann ein kräftiger Anhieb und schon zappelte es an der anderen Seite.

Auch diesen Fisch konnten wir nach kurzem Kampf an Bord ziehen. Er brachte es immerhin noch auf ca. 20 Pfund und war somit ein wirklich würdiger Abschluss eines wunderschönen sonnigen Angeltages, den wir auf einem tollen Boot rundum genießen durften.

Fazit: Wir können einen Angelausflug mit Adrian nur empfehlen. Nicht nur der Fische wegen sondern auch wegen den vielen Geschichten nicht nur ums Angeln sondern auch über die Beara Halbinsel und Castletownbere, die an vielen Stellen in diese Seite eingeflossen sind. Dafür unseren herzlichsten Dank.

  • Stand des Berichtes: September 2003
Teilen |

Neu: Unser aktuelles Projekt: Ein Film über Dänemark