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Neu: Unser aktuelles Projekt: Ein Film über Dänemark

Am Pass "Col de la Quillane", 1714 m hoch.

Rückfahrt

So. Und nun zum aufregendsten Teil unserer Tour. Dabei haben wir natürlich gar nicht damit gerechnet. Eigentlich waren wir schon in Heimfahrtstimmung. Aber wir wollten eben unbedingt noch den römischen Viadukt bei Ansignan besuchen.

Nämlich deswegen, weil er einer der wenigen Viadukte ist, der bis heute noch benutzt wird. Wenn auch nur zur Bewässerung der Felder und nicht mehr zur Trinkwasserversorgung.

Um dorthin zu gelangen müssen wir allerdings wieder in die Berge. Die Passhöhe Col de Roque - Jalère ist mit 976m allerdings wesentlich niedriger als die 1714m am Col de la Quillane, die wir ja schon locker überwunden hatten.

Es begann damit, dass die Strasse plötzlich schmaler wurde. Bislang hatte es einen Mittelstreifen gegeben. An einer Kreuzung müssen wir abbiegen und von dort an fehlt er. Die Strasse schleicht sich in unendlich vielen Serpentinen nach oben. Oft sind nur wenige Meter einsehbar. Glücklicherweise ist der Gegenverkehr nicht sehr stark. Dennoch ist es jedes Mal ein Abenteuer, wenn jemand entgegenkommt.

Je weiter wir fahren, desto mehr rückt eine weitere Unannehmlichkeit in unser Blickfeld. Nämlich eine dicke Gewitterwolke, in die wir direkt hineinfahren. Und wirklich. Direkt auf dem Kamm schüttet es, was das Zeug hält. Die Sicht geht gegen null, auch Hagelkörner knallen auf die Scheibe. Hauptsache hält die! Wir müssen anhalten und hoffen, das der Guss bald vorbei ist.

Glücklicherweise lässt der Regen wirklich bald nach und wir können weiterfahren. Als wir schließlich in Ansignan ankommen, reicht die Zeit leider nicht mehr für den Viadukt. Denn es wird langsam dunkel und wir müssen uns sputen, um auf die Hauptstrasse zu kommen.

So bleibt es bei einem Erinnerungsfoto aus der Ferne.

  • Stand des Berichtes: September 2001
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