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Neu: Unser Jahresprojekt 2015: Ein Film über Dänemark

Am Pass "Col de la Quillane", 1714 m hoch.

Fort Libéria

Malerisch hoch über Villefranche liegt das Fort Libéria. Es wurde von Vauban 1681 als Verstärkung für das im Tal liegende Villefranche erbaut und unter Napoleon III. verstärkt.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das Fort zu erreichen:

  • Durch einen unterirdischen Gang mit 734 Stufen
  • Mittels des Vierrad-Antrieb-Pendeldienstes
  • Über einen steilen Fußweg, immer am Hang des Berges entlang.

Faul wie wir sind, entscheiden wir uns natürlich für den Jeep :-). Zumindest für den "Aufstieg". Zurück laufen wir den Fußweg.

Neben einer Garnison beherbergte das Fort auch ein Gefängnis. Es war weitgehend autark, das heißt es gab Zisternen für die Wasserversorgung, eine Bäckerei und allerlei mehr Versorgungseinrichtungen.

Besonders beeindruckend sind die langen unterirdischen Gänge. Über nicht enden wollende Treppen gelangt man in ein unüberschaubares Gewirr von Verteidigungsgängen. Da das Fort an einen vergleichsweise steilen Hang gebaut wurde, ist der Höhenunterschied zwischen den Teilen recht hoch. So kommt es, dass man trotz minutenlangen Hinabsteigens plötzlich doch wieder Licht durch irgendein Loch in der Mauer sieht.

Beeindruckend auch die Aussicht auf die Pyrenäen. Obwohl uns das Wetterglück langsam verlässt und große Teile der gegenüberliegenden Bergwelt wolkenverhangen sind, ist die Aussicht einfach überwältigend.

Apropos Wolken: Die werden uns im weiteren Verlauf des Tages noch mächtig ärgern. Aber mehr dazu im nächsten Kapitel.

  • Stand des Berichtes: September 2001
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