zusammenaufreisen.de v2.1

Teilen |

Neu: Unser aktuelles Projekt: Ein Film über Dänemark

Panorama in der Montagne de la Clape

Gouffre de l'Oeil-Doux

Den kleinen See zu finden ist gar nicht so einfach. Man erreicht ihn über die Strasse von Saint Pierre sur Mer nach Fleury. Von Saint Pierre aus ist diese nämlich leicht zu verfehlen.

Wir verfahren uns jedenfalls erst mal kräftig und versuchen es dann erneut, von Fleury aus. Das geht besser, dennoch fahren wir an dem kleinen Parkplatz vorbei, weil nur ein kleines Schild auf den See hinweist und müssen ein paar Meter weiter noch einmal umdrehen.

Wer nun glaubt, dass damit der See schon praktisch gefunden ist, irrt. Es gibt nämlich keine weiteren Hinweise, wo man seine Schritte hinlenken muss, um ans Ziel zu gelangen.

Wir stolpern schließlich auf gut Glück los über trockene Waldwege, vorbei an Olivenbäumen und Pinien. Nachdem wir die Bäume hinter uns gelassen haben, geht der Weg weiter durch dürres Gestrüpp, bis man in der Ferne das Mittelmeer sieht.

Wir meinen schon, uns verlaufen zu haben, da erreichen wir plötzlich den oberen Rand der Felsformation, die den See so malerisch umgibt. Man kann dies auf dem oberen Foto rechts sehr gut erkennen.

Der Abstieg hinunter zum See ist im Übrigen nicht so beschwerlich, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag. Es gibt einige schmale Pfade hinunter, die zwar zum Teil sehr ausgespült aber nicht sehr steil sind. Zumindest bei Trockenheit also kein Problem. Gutes Schuhwerk sollte man allerdings tragen.

Lustig: Die Reiseführer widersprechen sich, ob es sich beim Gouffre de l'Oeil-Doux um einen Salz- oder um einen Süßwassersee handelt. Gespeist wird er demnach entweder vom Mittelmeer oder vom Oberflächenwasser der Montagne de la Clape. Ich mache schließlich den Test und muss sagen: Nicht sehr salzig, eher süß :-).

Alles in Allem ein äußerst lohnendes Ausflugsziel.

  • Stand des Berichtes: September 2001
Teilen |

Neu: Unser aktuelles Projekt: Ein Film über Dänemark