- Montagne de la Clape
- Gouffre de l'Oeil-Doux
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Montagne de la Clape
Ich habe mir sagen lassen, dass dieser Ausdruck aus der okzitanischen Sprache stammen und soviel wie "Steinhaufen" heißen soll.
Ich halte den Namen für sehr treffend, denn wenn es etwas hier reichlich gibt, dann Steine. Oder genauer gesagt Kalkfelsen, die zum Teil hochinteressante Formationen bilden.
Berühmt ist der See Gouffre de l'Oeil-Doux, der 70 m tief sein soll.
Die Vegetation ist meist recht spärlich und erinnert fast an die Savanne. Es gibt aber auch Waldabschnitte mit mediterraner Flora, Olivenbäumen und Pinien.
Auffallend ist auch die hohe Trockenheit. Als wir dort waren, hatte es 8 Wochen lang nicht geregnet, im August herrschten Temperaturen bis zu 49° C. Unter anderem deshalb kommt es auch hier immer wieder zu Waldbränden, die große Flächen vernichten.
Für die Weinkenner unter euch dürfte noch interessant sein, dass an den Hängen der Clape die Reben wachsen, aus denen der AOC Qualitätswein "Coteaux du Languedoc - La Clape" entsteht.
Völlig zu Unrecht wird der Clape von vielen Urlaubern kaum Beachtung geschenkt. Zu Unrecht, weil es sich um ein bemerkenswert schönes Fleckchen Erde handelt. Sicherlich nicht so spektakulär wie die Gorges etwas weiter südlich, aber dennoch einfach wunderschön.
Das denkt jedenfalls DERKnuddelbär.
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