- Forêt d'Orient
- Die großen Seen
- Ecomuseé
Die großen Seen
Es sind insgesamt drei: Lac d´Orient,
Lac du Temple und Lac Amance.
Sie sind nicht natürlichen Ursprungs sondern von Menschenhand angelegt worden.
Wenn man sich ihnen nähert, fällt zunächst auf, dass es eine Reihe von
Bäumen gibt, die teilweise bis zu den Kronen im Wasser stehen. Es erinnert
ein wenig an Hochwasser oder kürzlich aufgestaute Stauseen.
Es ist jedoch so, dass der Wasserspiegel im Laufe des Jahres stark schwankt. Bis
zum Juli auf eine Maximalhöhe, danach bis Ende Oktober auf ein Minimum. Ich vermute,
dass dann alle Bäume vollständig an Land stehen ;-).
Wie auch immer, das macht den Zweck der Seen klar: Sie dienen als Wasserreservoire
und somit auch dem Schutz vor Hochwasser. Sie werden nämlich von der Seine
bzw. einem ihrer Nebenflüsse durchflossen. Das stimmt nicht ganz, eigentlich fließt
der Fluss an Ihnen vorüber. Jedoch gibt es einen Zufluss- und einen Abflusskanal.
Diese können geregelt werden, sodass eben mehr oder weniger Wasser in die
Seen hinein oder aus ihnen heraus fließt.
Es gibt zudem Verbindungskanäle, die die drei Seen miteinander verbinden
und so zu einem einzigen Reservoir werden lassen.
Neben Ihrer Bedeutung als Hochwasserschutz haben sie natürlich längst
an Bedeutung gewonnen als Naherholungsgebiet und als Naturschutzgebiet. Wie sich
das vereinen lässt? Hier in Frankreich geht das irgendwie.
Leider habe ich nur ein kleines Museum gefunden, das Maison du Parc,
wo diese Zusammenhänge dargestellt werden. Allerdings nur auf französisch. Man
möge es mir daher nachsehen, wenn der ein oder andere Fakt vielleicht nicht
ganz korrekt wiedergegeben ist.
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