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Neu: Was wid aus Rubjerg Knude?

Segelboot vor Venø, dem schmalen Eiland im Limfjord

Insel Venø - klein aber fein

Venø ist sowas wie die Insel der Superlative. Aber nicht im Sinne von Größte, sondern im Sinne von Kleinste. Das fängt schon mit der Fähre an.

Diese hat nur ein paar Meter zu überwinden. Fast meint man, ein etwas größeres Schiff müsste gar nicht fahren ;-).

Aber die Dänen haben hier wohl bewusst auf eine Straßenbrücke verzichtet. Und vielleicht ist das auch wirklich gut so, denn mit Fähre ist es natürlich viiiiiiiiel romantischer. Und kostet 74,- DKK (ca. 10,- €) mit Rückfahrt.

Unser erster Eindruck: Sehr übersichtlich. Man kann von einer Seite der Insel auf die andere sehen (an der breitesten Stelle ist das Eiland gerade einmal 1,5 Km breit) und die Häuschen schmiegen sich harmonisch in die Landschaft.

Auf der Insel wohnen 200 Menschen und wir haben sogar einige getroffen. Die nette Besitzerin einer Pferdekoppel zum Beispiel oder den netten Bauern, der uns den Weg durch seinen Hof zeigte.

Es gibt auf der Insel eine Strasse, die vom Südende, wo die Fähre ist, nach Norden führt. Der einzige Ort (Venø By) wird natürlich von ihr passiert.

Hier steht auch Dänemarks kleinste Kirche Venø Kirke und der Weg führt weiter zum Hafen.

So klein die Insel auch ist, überall gibt es Natur. Gleich nördlich des Hafens sieht man viele Vögel, die dort ideale Lebens- und Brutbedingungen vorfinden.

Auf der Fahrt vom Hafen nach Norden passiert man den Venø Kro, den wir aber nur von außen wahrnehmen, weil er geschlossen hat. Ob es hier, wie berichtet, als Spezialitäten das "Venø Steak" und Schollen zu zivilen Preisen gibt, haben wir daher nicht testen können.

Etwas weiter halten wir an einer Pferdekoppel, um die 2 Pferde dort zu fotografieren. Zufälligerweise hält kurz nach uns die Besitzerin, die ihren Terrier (ebenfalls eine Dame, wie sich herausstellt), im Auto hat.

Und der, nein die ;-), ist sehr temperamentvoll und bellt so temperamentvoll aus dem Fenster des Beifahrers, dass man wirklich nur lachen kann. Fast stiehlt sie den Pferdchen die Schau, die aber auch süß anzusehen sind. Das Pony mit extrem langer Mähne, kann ja schon gar nichts mehr sehen!

Etwas weiter ein schönes Haus, das uns wohl auch gefallen könnte und schließlich eine Weide mit Rindern einer sehr altertümlich wirkenden Rasse. Die Kühe haben alle ganz süße Ponys, die die Augen von vorne gesehen fast vollständig verdecken.

Eigentlich sind es zwei Weiden, links und rechts der Strasse und auf jeder der beiden Weiden ist auch ein Bulle. Besonders der zu unserer Rechten macht recht lautstark auf sich aufmerksam.

Ein imposantes Tier und wir sind uns nicht sicher, ob der Zaun, der ja nur aus zwei (elektrischen) Drähten besteht, ihn halten könnte, wenn es drauf ankommt. Und bis zu unserem Auto ist es ein kleines Stück ;-).

Das süßeste sind natürlich – wie immer – die Kälber. Zwei sehen wir und die haben ein so niedliches Gesicht, dass man einfach gerührt sein muss. So sieht der Kalbsbraten also aus, bevor er in die Pfanne kommt!

Sehr bekannt ist die Insel für ihre herzförmige Bucht im Norden, die unter Naturschutz steht.

Unser Fazit: Klein und ruhig, genau das Richtige, wenn man abschalten und jenseits aller Hektik Urlaub machen will. Unbedingt einen Besuch wert.

  • Stand des Berichtes: Juni 2006
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