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Neu: Unser Jahresprojekt 2015: Ein Film über Dänemark

Die alten Packhäuser am Hafen beherbergen heute Fischrestaurants.

Stadt Skagen

Was man heute als Stadt Skagen kennt, ist eigentlich der Hafen. Er wurde erst 1907 eingeweiht und hat seitdem das Leben auf der Landspitze verändert. Das "Alte" Skagen (Gammel Skagen) findet sich an der Skagerrakseite.

Skagen hat eine wechselvolle und hochinteressante Geschichte hinter sich, die sich im Stadtbild nach wie vor widerspiegelt: Vom unbedeutenden Fischerdorf Mitte des 19. Jahrhunderts zur Künstlerkolonie und schließlich zu einem der bedeutendsten Dänischen Fischereihäfen.

Entsprechend findet man hier viele Museen, allen voran das Skagen Museum, in dem sich viele Bilder der Skagenmaler befinden.

Bei unserem Besuch fallen uns im Stadtbild vor allem die traditionellen gelben Häuser mit rotem Dach und weissem Stuck auf. Vor allem kleine Ateliers mit Kunsthandwerk für Glas, Keramik und Bernstein findet man hier.

Neuerdings aber, und das wird besonders die Kinder freuen, gibt es in Skagen wieder eine Bolcherie, also eine "Bonbonkocherei".

Man kann "life" verfolgen, wie die leckeren Bonbons gemacht werden.

Darüber hinaus können Kinder sich aus den dünnen, noch warmen "Zuckerstangen" eigene Lutscher formen. Und ganz ehrlich: Auch wenn es etwas teuer ist, so eine Tüte echt handgemachter Bonbons ist etwas ganz leckeres, was man sich auch als Erwachsener nicht entgehen lassen sollte.

Aber auch viele Restaurants, in denen man sehr gut essen kann. Z.B. die kleinen Packhäuser am Hafen.

Überhaupt findet das Leben entlang des Hafens statt. Hier befinden sich auch Bahnhof und Busbahnhof, die Fußgängerzone mit den Geschäften und Restaurants sowie allem, was der Tourist so sucht (oder auch nicht ;-).

Weiter im Landesinnern (sofern man davon überhaupt sprechen kann) finden sich nur noch "öde Wohnareale", wie einer unserer Reiseführer die Situation treffend beschreibt.

Mittlerweile ist der Tourismus eine der wichtigsten Einnahmequellen geworden. Kein Wunder, bei ca. zwei Millionen Besuchern im Jahr. Wenn viele auch sicher vor allem kommen, um im Grenen die Füße in Nord- und Ostsee zu stellen (und zwar gleichzeitig), so bleibt doch auch dem Städtchen noch ein erklecklicher Anteil an diesem Kuchen.

Unser Fazit: Vor allem außerhalb der Hochsaison einen Besuch wert und für Kunstliebhaber ein Muss. Für Künstler ist übrigens der Juni besonders empfehlenswert, die Zeit der weißen Nächte mit ihrem magischen Licht...

  • Stand des Berichtes: Oktober 2009
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