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Neu: Unser Jahresprojekt 2015: Ein Film über Dänemark

Blick vom "Grå Fyr" auf die nördlichste Spitze Dänemarks im August 2009.

Leuchtturm "Grå Fyr"

Der berühmte "Grå Fyr", der Graue Leuchtturm, überragt die Szenerie. Er wurde 1858 erbaut, um die Schifffahrt in der schwierigen Passage sicherer zu machen.

Er löste den alten, "Weißen Leuchtturm" am Orstausgang von Skagen ab. Mit seiner Höhe von 46 Metern ist er einer der höchsten Leuchttürme in Dänemark. Der feste Linsenapparat wurde 1905 durch einen rotierenden ersetzt.

1947 wechselt die Leuchtquelle von einer Glühnetzlampe auf eine 1000 Watt Glühlampe. Seit 2001 sind es sogar 1500 Watt.

Der Turm wurde 2008 restauriert und ist jetzt wieder zugänglich.

Für 5,- DKK (Kinder 2,50 DKK) erreicht man über 210 Stufen (wenn man die zum Eingang mitzählt :-) ) schließlich die Plattform, die den einmaligen Ausblick über zwei Meere ermöglicht.

Schaut man Richtung Norden, sieht man rechts das Kattegat, also die Ostsee, und geradezu und links das Skagerrak, also die Nordsee. Wie eine schmale Sandbank züngelt die Nordspitze Dänemarks in die beiden Meere hinein, versucht zu trennen bevor diese dann doch endlich übereinanderschwappen.

Der Blick schweift weiter über das Wasser, richtet sich in die Ferne, vermeint am Horizont Küstenlinien auszumachen. Das müssen die Insel Læsø und Schweden sein.

Rechts am Ufer des Kattegat fallen Buhnen mit Steinköpfen auf. Diese sind notwendig, weil das Meer an dieser Stelle Sand abträgt, während am Skagerrak Sedimente angelagert werden.

Schon merkwürdig. An der einen Stelle fehlt es und an der anderen gibt es zu viel (s. Rubjerg Knude). Aber die Natur folgt ihren eigenen Regeln und der Mensch kann sie nur in Grenzen beeinflussen.

Als der Turm im 19. Jahrhundert erbaut wurde, stand er noch in der Mitte zwischen den beiden Meeren. Heute muss er gegen den Sturz ins Kattegat geschützt werden.

Ganz anders geht es da den Sommerhäusern, die um 1900 herum erbaut wurden: standen sie bei ihrer Errichtung nahe beim Wasser, liegen sie jetzt mehrere 100 Meter im Landesinneren.

Unser Fazit: Unbedingt raufklettern, sonst war man nicht hier.

Quellen und Links

  • Stand des Berichtes: Juni 2011
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