Historische Entwicklung bei Rubjerg Knude seit 1992
Auf dieser Seite blicken wir zurück auf die Entwicklung an der Rubjerg Knude. Ihr findet hier sowohl Bilder von all unseren Aufenthalten, als auch solche, die uns zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt wurden.
So wollen wir die Veränderung plastisch machen.
Die Bilder und Berichte stammen von folgenden Zeitpunkten:
August 2009
Unser 6. Besuch an der Rubjerg Knude. Und wieder mal bei schönem Sommerwetter.
Am Abend wird es noch gewittern, aber das ist jetzt noch nicht zu spüren. Der schwache Wind schiebt einige Sandwolken vor sich her.
Und die Düne ist ein beträchtliches Stück weiter voran gekommen. Der frühere Parkplatz ist schon fast eingeholt, etwas weiter hinten gibt es einen neuen.
An der Düne tummeln sich hunderte Leute. Der "bequeme" Aufstieg, links vom Parkplatz ist kaum noch zu finden.
Obwohl die Veränderung gegenüber Februar nicht dramatisch erscheint - verglichen mit unserem ersten Besuch 2004... - schon bemerkenswert.
Februar 2009
Ein nasser, unfreundlicher Tag führt uns erneut an die Rubjerg Knude. Wir wollen uns vor allem die Reste von Mårup Kirke ansehen, aber natürlich fahren wir auch hier vorbei.
Im Gegensatz zum Sommer ist der Sand heute nicht trocken sondern feucht und schwer.
Deswegen bläst der Sand heute nicht, obwohl guter Wind weht. Immerhin so stark, dass mein Hut weg geweht wird. Zum Glück bläst er von See her, da kann ich ihn leicht wiederbekommen.
In den letzten Tagen war es außerdem kalt. Der Parkplatz hat eine riesige Pfütze, die auch noch gefroren ist. Schon alles etwas anders als sonst.
Obwohl wir um die Mittagsstunde da sind, wirkt alles etwas farb- und kraftlos. Dennoch wird gerade jetzt besonders deutlich, wie groß die Veränderung zu 2004 ist.
August 2008
Eine Veränderung zu den Jahren zuvor: Viel mehr Leute.
Es fällt schon schwer, einen Platz auf dem Parkplatz zu finden. Geheimtipp adé. Aber gut, besuchen Sie den Leuchtturm, solange er noch steht...
Was auch auffällt: Der Leuchtturm ist vom Parkplatz aus kaum noch zusehen. Wie eine Wand hat sich ein Teil der Düne vor ihm aufgebaut. Nur ein kleiner Teil der Spitze ragt darüber hinaus.
Die Gebäude zu seinen Füßen sind abgerissen, ein bisschen Bauschutt und Holz ist alles, was von ihnen geblieben ist.
Die Düne hat sich vom Meer her in einem weiten Bogen nach Osten bewegt. Dieser Bogen war 2004 noch gar nicht da.
Oktober 2007
Bei unserem Besuch im Oktober 2007 fanden wir zunächst mal das Voranschreiten der Düne bestätigt, wie wir es nach den Fotos aus dem Juni vermutet hatten.
Der Scheitel der Sandwelle hat sich bereits deutlich hinter den Leuchtturm zurückgezogen. Im Windschatten des Leuchtturms ist eine Art Graben geblieben, durch den man auch zum Turm aufsteigt.
Gegenüber den Bildern aus dem Sommer fällt auf, dass die Nebengebäude nicht mehr zu sehen sind. Wahrscheinlich wurde sie abgerissen.
Zum Wasser hin entdecken wir eine Reihe von Zweigen, die im Sand stecken. Die sind auf den Bildern vom Sommer noch nicht da. Was genau sie bewirken sollen, ist uns allerdings unklar.
Das flach einfallende Licht mit den langen Schatten hat einige Bilder mit besonderer Atmosphäre entstehen lassen.
Juni 2007
Die Bilder vom Juni 2007, die wir hier zeigen, sind ausnahmsweise mal nicht von uns.
Sie wurden uns von einem Besucher unserer Seite zur Verfügung gestellt. Dafür nochmals vielen Dank.
Er war spät abends dort und hat Rubjerg Knude in der untergehenden Sonne in besonders beeindruckenden Fotos festgehalten. Von ihm stammt auch das Panoramafoto oben.
Besonders eindrucksvoll ist das weitere Voranschreiten der Düne zu erkennen, wenn man das Panorama mit den Fotos vom Juni 2004 vergleicht.
Bis zum Juni 2007 hatte sich der Scheitel der Düne am Turm vorbei geschoben und einige der Nebengebäude traten wieder aus dem Sand heraus.
Juni 2006
Ok, den Besuch kann man nicht richtig mitzählen. Damals war so starker Wind, dass wir nicht wirklich nach oben kamen.
Rückwärts laufend versuchten wir, wenigstens einen Blick auf den Leuchtturm zu erhaschen.
Das war aber schlichtweg unmöglich.
Den Sand haben wir noch Wochen später aus allen möglichen Ecken und Taschen gekramt. Zum Glück ist die Fototechnik unversehrt geblieben, mal abgesehen davon, dass sich eine zeitlang ein Objektiv etwas schwerer drehen ließ.
Juni 2004
Im Juni 2004 waren wir das erste Mal hier. Damals standen noch die Nebengebäude am Leuchtturm.
Also eigentlich standen sie nicht sondern sie waren schon damals weitgehend unter Sand begraben.
Wir waren von Anfang an fasziniert vom Sand und seiner selbst mit modernster Technik nicht zu bremsenden Gewalt.
Das Wetter war schön und selten windstill. Daher war der Spaziergang hinauf auch kein Problem.
Wir waren auch mehr oder weniger alleine auf der Düne. Heutzutage ist Rubjerg Knude selbst im Winter besser besucht ;-).
Sommer 1997
Hier ein Bild von Christian Westphalen, das uns vom Autor dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt wurde.
Es zeigt die Düne im Sommer 1997, also 5 Jahre nach dem ersten Bild unten.
Noch sind die meisten Gebäude am Leuchtturm frei, aber das der Düne am nächsten liegende ist bereits teilweise verschüttet.
August 1992
Diese zwei Bilder sind die ältesten, die wir auf unserer Seite präsentieren können. Sie wurden uns freundlicherweise von einem Besucher unserer Seite zur Verfügung gestellt.
Sie zeigen den Leuchtturm im August 1992. Damals war die Sanddüne noch komplett vor den Gebäuden und auch das Flugsandmuseum befand sich noch darin.
Die Gebäude waren komplett unbeschädigt.
Bereits der Vergleich mit unseren ersten Bildern von 2004 macht deutlich, wie groß die Veränderung seither ist.
|






























