zusammenaufreisen.de v2.1

Teilen |

Neu: Was wid aus Rubjerg Knude?

Die Brücke über den Sallingsund verbindet Morsø im Süden mit dem Festland.

Am Wegesrand auf Morsø

Auch abseits der bekannten Ziele gibt es viel zu entdecken. Man sollte sich unbedingt Zeit lassen bei der Fahrt über die Insel.

Da ist z.B. der Süden der Insel, wo die Landschaft ganz anders ist. Weniger der moränenartige Hügelcharakter sondern mehr weite Flächen, aber durchaus auch nicht eben.

Eindrucksvoll ist die Brücke über den Sallingsund, die die Insel im Süden mit dem Festland verbindet. Sie ist eine von zwei Strassenverbindungen, über die die Insel verfügt. Die zweite ist die über die Vilsundbrücke im Norden.

Wir machen, was wir eigentlich immer tun: Wir fahren einfach rum und halten, wenn es uns interessant erscheint. So kommen wir auch am Schloss Hojriis vorbei. Man nähert sich standesgemäß auf einer Allee mit alten, hohen Bäumen.

Hier wird in jedem Jahr ein anderer Kriminalfall dargestellt. Und der Besucher ist aufgefordert, das Rätsel zu lösen. Leider können wir der Sache nicht auf den Grund gehen, denn typisch dänisch, ist das Schloss in der Vorsaison nur am Wochenende geöffnet :-(.

Wir fahren über kleine Nebenstrassen durch noch kleinere Dörfer. Wir halten, wo es was zu sehen gibt. Zum Beispiel bei den beiden Ponys auf einer kleinen Weide. Vom benachbarten Hof kommt der Bauer gefahren und neben ihm sein Hund. Der interessiert sich verdächtig für unser Auto. Klar, da ist ja auch Ronja drin.

Der Bauer kommt raus, entschuldigt sich schier und lacht sich dabei fast kaputt. Wie wir auch. So ist Dänemark und die Dänen. Völlig unkompliziert.

Wir fahren weiter bis nach Sillerslev, hier gab es wohl mal eine Fähre, jedenfalls existiert hier noch ein Færgekro, der aber reichlich geschlossen aussieht.

Ein riesiger Reisighaufen soll wohl in ein paar Tagen abgebrannt werden. Denn da ist Sonnenwendfeier, die in Dänemark übrigens St. Hans heißt.

An einem kleinen Spielplatz gibt es auch einen Badesteg. Der Untergrund hier im Fjord ist sehr steinig. Das hält ein paar Kinder aber nicht davon ab, zu baden. Und auch ich gehe ein paar Schritte rein, um meine Füße etwas abzukühlen.

Sogar Ronja lässt sich dazu hinreißen, zu mir zu kommen. Klar, hier gibt es ja auch keine großen Wellen. Und etwas weiter hinten wird es auch sandiger.

Auch für die Fahrt von der Insel herunter sollte man sich Zeit lassen. Nicht, dass die Strassen schlecht wären und man nur langsam voran käme. Aber da ist doch noch die Kuhherde auf der Weide. Die Kühe haben ein merkwürdige Zeichnung. Sie sind ganz hell, haben aber ein ganz schwarzes Gesicht.

Sehen aus, als wenn sie aus dem Kohlenkeller kämen. Klar, dass wir hier anhalten müssen, um das Ganze zu fotografieren.

Oder auch der weite Blick über die Landschaft mit den zwei Windrädern und dem Bauerngehöft weit hinten. Oder die Durchfahrt durch einen Ort namens "Centrum". So kann man sagen: Es gibt überall etwas zu entdecken und man sollte die Chance nutzen, einfach die Augen offen zu halten.

Unser Fazit: Eine tolle kleine Insel, die es lohnt, entdeckt zu werden. Und es gibt noch Vieles, was auch wir nicht gesehen haben...

  • Stand des Berichtes: Juni 2006
  • Aktualität geprüft: März 2013
Teilen |

Neu: Was wid aus Rubjerg Knude?