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Neu: Unser aktuelles Projekt: Ein Film über Dänemark

Im "Junglezoo" in Jesperhus

Dschungelzoo im Jesperhus Blomsterpark

Der Dschungelzoo befindet sich gleich neben dem Eingang. In insgesamt drei Hallen kann man hier der Dschungelfauna und -flora begegnen.

Man begibt sich dabei auf eine Reise durch verschiedene Kontinente: Asien, Südamerika, Afrika und Australien.

Eine kleine Vorwarnung: Das Klima in den Hallen unterscheidet sich erheblich von dem im übrigen Dänemark ;-). Kurz gesagt: Es ist warm und feucht, ein paar Minuten Umgewöhnung sollte man sich gönnen.

Dennoch lohnt der Rundgang unbedingt. Bereits im Asienhaus treffen wir neben entsprechenden Pflanzen auf viele Tiere. Das sind nicht nur Schmetterlinge und Vögel. Man findet auch Säugetiere, wie Flughunde und Zwergotter.

Im Untergeschoss befindet sich ein Terrarium mit Schlangen, Krokodilen und anderen Reptilien. Übrigens: Das Krododil gleich im Eingang ist nicht echt ;-).

Weiter geht es nach Südamerika. Dort erwarten uns unter anderem Papageien und Gürteltiere. Aber auch verschiedene Enten, Fische und Aguti (kleine Nagetiere) laufen uns über den Weg.

Es gibt einen Weg durch die "Baumwipfel" der Halle. Dort haben sich bei unserem letzten Aufenthalt 2005 kleine Totenkopfäffchen frei bewegt. Man musste aufpassen, dass sie einem nichts klauten, waren aber süß anzuschauen. Noch dazu aus nächster Nähe.

Leider waren sie jetzt nur noch in einem Bereich, abgetrennt von den Besuchern zu sehen. Welchen Grund es dafür gibt wissen wir nicht. Vielleicht hat es mit ihnen zu viele Schwierigkeiten gegeben.

Es gibt zwar noch frei laufende Affen, nämlich Spring- und Rothandtamarine sowie Weißgesichtsseidenaffen. Diese haben wir aber nicht zu Gesicht bekommen.

In der Grotte sind schließlich Tiere aus Australien und Afrika vereinigt. Hier gibt es u.a. riesige Krokodile. Ihre Fütterung ist sicherlich ein tolles Schauspiel, findet aber nur einmal wöchentlich statt. Da hatten wir leider den falschen Tag erwischt.

In dieser Halle leben auch Derbywallebies (auch Tammar- oder Dama Wallaby genannt), eine der kleinsten Känguruharten überhaupt.

Diese Känguruhs hatten Nachwuchs. Das Junge war zum Zeitpunkt unseres Besuchs gerade 10 Monate alt. Und guckte immer wieder mal frech aus dem Beutel der Mutter.

Ebenfalls befindet sich hier ein Gehege mit den äußerst aktiven und neugierigen Erdmännchen (Surikaten). Diese kommen aus Afrika und sind dort vor allem in den Trockensavannen zu Hause.

Sie leben in Gemeinschaften, wobei immer ein Muttertier das Sagen hat. Sie ist auch die einzige, die sich fortpflanzt. Die Rollen sind klar verteilt, es gibt immer Beobachter, die das Gelände im Auge behalten und vor Gefahren warnen sollen. Obwohl diese im Jesperhus wohl nicht so oft vorkommen ;-).

Die einzige Gefahr besteht vielleicht darin, die Fütterung zu verpassen. Die Erdmännchen werden mit Würmern und Insektenlarven gefüttert. Diese müssen sie aus einem Bambusrohr herausfischen. Oder einfach nur ausgraben.

Dabei stellen sie sich äußerst geschickt an, wie wir selbst sehen können.

Der Rundgang wird in der Orchideenhalle abgeschlossen, wo man die unterschiedlichsten Orchideen in allen erdenklichen Farben finden kann. Hier ist übrigens auch für Kinder gesorgt, denn es gibt Spielanlagen, in denen man im "Dschungel" herumtoben und klettern kann.

Fazit: Wenn man schon hier ist, dann unbedingt mitnehmen.

Quellen und Links

  • Stand des Berichtes: Juni 2010
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