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Neu: Unser Jahresprojekt 2015: Ein Film über Dänemark

Die Insel Livø, von Mogens Mühle aus gesehen.

Die Geschichte vom Livø Troll

Auf Livø erzählt man sich folgende Geschichte über einen Troll, der hier wohnte:

Vor fast vielen Jahren wohnte auf Livø ein Troll, ganz alleine. In Rønbjerg (auf dem Festland) wohnte zur selben Zeit eine Trollfrau, die auch ganz alleine war.

Die beiden Trolle waren verliebt ineinander, aber damals wie heute störte das Wasser zwischen Rønbjerg und Livø. Sie konnten sich einfach nicht so oft treffen wie sie gerne wollten.

Deswegen beschlossen sie, einen Damm zwischen Rønbjerg und Livø zu bauen. Sie verabredeten einen Tag, da der Damm gebaut werden sollte und vereinbarten, dass der Troll von Livø und die Trollfrau von Rønbjerg aus beginnen sollte.

Als der große Tag aber kam, war es entsetzlich nebelig. Die Trollfrau kam zur Küste, meinte aber, es sei vollkommen nutzlos mit dem Bau des Dammes zu beginnen, denn sie wusste überhaupt nicht, in welche Richtung sie bauen sollte.

Dem Troll schien es auch unmöglich und er ärgerte sich mächtig, denn er war so sehr verliebt in seine Trollfrau.

Da plötzlich hörte er ein Heulen in der Ferne und dachte "Das muss sie sein, sie ruft mich!". Also begann er und da er sich so sehr nach ihr sehnte, brachte er alle Kräft auf, die er hatte.

Er rackerte sich ab, schleppte einen Stein nach dem anderen zu seinem Damm, der sehr schnell länger wurde.

Als die Mittagszeit kam, begann sich der Nebel zu legen. Und da bemerkte der Troll, dass er in die vollkommen verkehrte Richtung gebaut hatte, nämlich nach Süden anstelle nach Ost. Und erst da wurde ihm klar, dass das was er gehört hatte, das Horn der Hvalspundfähre war.

Und seither gibt es die Livø Tap (die lange Sandbank an der Südseite) und das ist vollkommen sicher!

  • Stand des Berichtes: Juni 2010
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