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Blick über den Limfjord auf Lemvig.

Lemvig

Lemvig ist ein kleines Städtchen an der Westeite des Limfjord, das immer wieder als malerisch gelegen und durchaus sehenswert dargestellt wird. Klar, dass wir da auch mal hinwollen.

Der erste Eindruck, wenn man von Thyborøn aus kommt: Plötzlich kein Flachland mehr sondern alles sehr hüglig, fast schon bergig. Lemvig liegt am Südufer der Lem Vig, einer Bucht im Limfjord. Dahinter steigt das Gelände steil an.

Deswegen gibt es hier richtige Serpentinen mit einer Steigung von bis zu 7%. Fast wie daheim ;-).

Wir fahren zum Hafen, wo es einen Parkplatz gibt. Der Hafen wurde 1851 angelegt, nachdem es durch den Nordseedurchbruch bei Thyborøn 1825 rentabel wurde, von hier aus die Nordsee zu befahren.

Mittlerweile hat der Hafen in Thyborøn dem hier in Lemvig zwar den Rang abgelaufen und er wird hauptsächlich als Yacht- und Sportboothafen genutzt, aber es gibt immer noch einige Dutzend Fischerboote, die hier vor Anker liegen.

Jeden Morgen wird Fisch versteigert und neben dem Hafen gibt es einige Geschäfte, in denen man den frischen Fisch für wenig Geld kaufen kann.

In dem schwarzen Gebäude direkt neben dem Hafen befinden sich die Einkaufsgemeinschaft der Fischerei, Toiletten und ein Restaurant, die "Mathilde", von der noch zu berichten sein wird.

Unser erster Eindruck: Lemvig ist ein nettes, sauberes Städtchen mit malerischer Lage am Limfjord. Über die Stadt erhebt sich der Turm der Kirche "Lemvig Kirke" mit einer Art Zwiebelturm unverwechselbar. Die Kirche ist so alt wie die Stadt (1234 zum ersten Mal erwähnt), aber einige Male umgebaut worden. Die Kuppel stammt aus dem letzten Umbau 1935.

Sie soll übrigens in einem populären Comic ("Livets gang i Lidenlund" ungefähr: "Das Leben in Kleinkleckersdorf") regelmäßig vorkommen.

Als wir ankommen, klingeln gerade die Glocken um 15:00 Uhr. Was sie spielen, wissen wir leider nicht, aber es klingt sehr interessant. Ihr könnt euch das Ganze auch selbst anhören: Klang der Kirchturmuhr in Lemvig

Lemvig verfügt über eine schöne Fußgängerzone mit allerlei Geschäften, Banken, Restaurants, Cafés und natürlich auch den obligatorischen Kros.

Übrigens: Schnäppchenjagd ist auch in Dänemark manchmal möglich. Obwohl schon aufgrund der höheren Mehrwertsteuer (25%) die Preise grundsätzlich etwas höher sind als in Deutschland. Aber wir werden da ja bald aufholen ;-).

In der Fußgängerpassage findet man vor allem Häuser aus der Zeit Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts. Das Städtchen macht einen sehr schmucken Eindruck. Auf den Plätzen gibt es Brunnen und kleine Spielplätze. Viel Grün verschönert dort das Stadtbild.

Was uns angenehm auffällt: In den Geschäften kommt man auch gut mit Deutsch durch. In Løgstør tut man sich da etwas schwerer. Lemvig ist eben eindeutig touristisch orientiert.

Unser Fazit: Lemvig sollte man nicht verpassen, wenn man im Land des Lichts weilt.

  • Stand des Berichtes: Juni 2006
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