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Neu: Unser Jahresprojekt 2015: Ein Film über Dänemark

Panorama von Ristinge Klint mit Blick nach Südosten.

Ristinge Klint

Ristinge Klint ist die höchste Steilküste auf Langeland. An ihrem Rand steht man bis zu 25 Meter über dem Meer, in einigen Quellen ist von bis 30 Metern die Rede.

Ob so oder so, auf den rund 2 Km Länge bekommt man einiges zu sehen.

Man nähert sich entweder von Ristinge Hale von Nordwest oder von Ristinge Strand aus Südost. Es gibt einen Wanderweg entlang der Steilküste, der diese beiden Orte miteinander verbindet.

Alternativ kann man auch an einem Parkplatz an der Straße nach Ristinge Hale (Halevejen) halten. Von dort sind es nur wenige hundert (flache) Meter bis zur höchsten Stelle der Klint mit Aussichtsbank und sogar einer Treppe an den Strand hinunter.

Wir wandern von Ristinge Strand aus hinauf. Der Weg bis zum höchsten Punkt ist etwa 1 Kilometer lang. Der Weg windet sich an der Steilküste entlang, ist meist sandig und an einigen Stellen sehr steil.

Hinzu kommt, dass er recht schmal ist und zum Meer hin steil abfällt. Für gut trainierte Menschen wie uns kein Problem ;-), wer diesen Anmarsch scheut, ist mit dem Halevejen Parkplatz (s. oben) besser bedient.

Allerdings entgeht ihm einiges. Zum Beispiel die Fuchsbaue an den Sandrändern oder wenn man besonders viel Glück oder besser gesagt Pech hat, auch mal Meister Reinicke persönlich, die hier in respektabler Größe vorkommen.

Oder er übersieht die vielen Schmetterlinge, die sich auf dem Weg sonnen, die in Dänemark seltene Pflanze Acker-Wachtelweizen (Ager-kohvede), die hier in großer Zahl vorkommt oder auch die eine oder andere Hummel, die sich an einer Blüte gütlich tut.

Wer den allzu steilen Teil des Weges vermeiden will, kann auch an einer der dafür vorgesehen Toren den Zaun zum Land hin passieren. Dort ist der Weg nicht so steil, dafür aber nicht so gut ausgetreten und vor allem kann einem hier mal plötzlich das eine oder andere Tier begegnen. Von den Füchsen sprachen wir ja schon.

Das allerschönste ist natürlich der Blick über die Ostsee. Geradeaus schaut man geradewegs in die Kieler Bucht. Bis zur Deutschen Küste sind es allerdings noch fast 50 Km.

Wir sind am Abend dort und die tief stehende Sonne zaubert wunderschöne Reflektionen auf das Wasser. Der Grund schimmert in hellen und dunklen Flecken (Sand und Steine) wie Marmor hindurch.

Der Blick geht nach Süden fast bis Dovns Klint. Überall sieht man Segelboote, Fischreusen und einmal taucht plötzlich ein Wasserflugzeug auf.

Fazit: Unvergesslich, trotz (oder gerade wegen) des etwas unbequemen Weges.

Quellen für ergänzende Informationen

  • Stand des Berichtes: August 2009
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