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Neu: Unser Jahresprojekt 2015: Ein Film über Dänemark

Put & Take "Gøttrup Fiskepark".

Gøttrup Fiskepark

Unseren zweiten Versuch in einem Put & Take starten wir in Gøttrup Fiskepark, das liegt in der Nähe von Fjerritslev, ungefähr 8 Km hinter Aggersund.

Dieser See wird im Werbematerial als einer der größten und schönsten Forellenseen in Dänemark beschrieben. Und mit 100.000 m² Gesamtfläche ist die Anlage auch wirklich sehr groß.

Wie beginnen in einem der Unterstände auf der rechten Seite. Hier steht der Wind heute allerdings ungünstig. Er kommt schräg von vorne und bläst einen Bogen in die Schnur. Dadurch dreht der Spinner nicht richtig.

Wir sind daraufhin umgezogen an die Seite am Eingang. Dort gibt es keine Überdachung, aber das Ufer bietet guten natürlichen Schutz. Wir haben mit Wurm und mit Spinner geangelt.

Im See wurden Regenbogenforellen, Bachforellen und Bachsaiblinge ausgesetzt. Im Gegensatz zu Gunderup Fiskesø konnten wir aber das Einsetzen von Fisch nicht beobachten, obwohl wir fast zwei volle Tage lang dort waren. Allerdings wurde die Belüftungsanlage, die den See zusätzlich mit Sauerstoff versorgen soll, mindestens ein mal versetzt.

Ob der See natürlichen Ursprungs ist, haben wir nicht erfahren. Aber neben den genannten Besatzfischen gibt es auch einen natürlichen Bestand an Hecht, Zander, Aal, Plötze und Barsch.

Wir sind, drücken wir es einmal positiv aus, von Bissen weitgehend verschont geblieben. Lediglich ein paar kleine Plötzen und Rotfedern verirrten sich an unsere Wurmangeln. Aber auf diese Fischarten kann man anderswo günstiger angeln.

Nur einen Forellenbiss konnten wir verzeichnen: Als Axel kurz auf dem Klo war hat die Pose an der Wurmangel plötzlich gezuckt und war weg. Uschi hat angezogen und begonnen einzuholen. Vielleicht war sie dabei etwas zu hektisch. Der Fisch hat gezappelt, ist gesprungen und war weg. Pech!

Aber vielleicht waren wir es auch, die sich zu dumm angestellt haben. Neben uns angelt ein Vater mit seinem Sohn (Lothar und Ramon, wie sich später herausstellt) aus Deutschland. Die verwenden auch Würmer. Und bei denen geht es: Rute rein, Fisch raus, dann 2. Biss, 3. Biss wieder gelandet. Zwei wunderschöne Regenbogenforellen von 46 bzw. 47 cm und ca. 1 Kg Gewicht.

Lothars Rezept: Rotwürmer, in 17 cm Tiefe an der Angel mit Pose angeboten. Wir haben es eigentlich ganz ähnlich gemacht, aber so ist das eben.

Lothar und Ramon treffen wir an einem der nächsten Tage noch einmal. Diesmal ist auch Lothars Frau dabei und ihr Hund namens Nepomuk, der eigentlich eine Hündin ist. Kann passieren, wenn man den Namen zu früh festlegt ;-).

Wir hatten natürlich auch Ronja dabei. Und die hat mit ihrem Bellen eine weitere Frau mit Hund erschreckt, die gerade vorbei kam. Sie und ihr Mann kommen auch aus Deutschland und schon jahrelang hierher. So erfahren wir, dass der See nachgelassen hätte. Früher wäre es besser gewesen, 25 Fische pro Tag. Der See sei 18 m tief (an der tiefsten Stelle). Da wo die Belüftungsanlage ist, da wäre der meiste Sauerstoff, da stehen die Fische. Wir sollen vom Grund angeln, mit 250g Wurfgewicht und auftreibendem Köder. Den auftreibenden Köder probieren wir schließlich sogar, wenngleich erfolglos. Aber vielleicht wollt ihr ja in diese Richtung noch ein bißchen weiter probieren.

Wir kommen noch auf den Makrelenfang auf der Mole bei Hanstholm zu sprechen. Ablandiger Wind soll gut sein, besonders aus Osten. An der Mole selbst erhalten wir später allerdings andere Auskünfte.

Unser Fazit

Gøttrup Fiskepark hat von "Danske Ørredsøer" 3 Sterne (max. 5 möglich) für die Einrichtung und 3 Tannen (max. 5 möglich) für die Naturnähe erhalten. (Anlage Nr. 3 in deren Programm)

Bezüglich der Naturnähe empfinden wir diese Bewertung als zu schlecht, denn verglichen mit Gunderup Fiskesø ist er deutlich naturnäher gehalten.

Die Einstufung mit drei Sternen geht unseres Ermessens auch in Ordnung wenn man den deutlichen schlechteren Service gegenüber Gunderup betrachtet. Der Kiosk z.B. war während unseres Aufenthaltes niemals geöffnet, obwohl er laut Werbematerial in den Sommermonaten von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet sein sollte. Für die Karten gibt es eine Kasse, Köder in einem Kühlautomaten.

Fazit: Empfehlenswert. Wer allerdings Beratung braucht vor dem ersten Wurf, sollte besser eine andere Anlage wählen.

  • Stand des Berichtes: August 2005
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