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Neu: Unser Jahresprojekt 2015: Ein Film über Dänemark

Put & Take "Gunderup Fiskesø" bei Trend.

Angeln im Put & Take

"Put & Take" (engl. für "Einsetzen und Fangen") in Dänemark sind beinahe schon sprichwörtlich. Was verbirgt sich dahinter?

Im Grunde ist das Prinzip einfach: In einem (meist recht kleinen) See werden ständig Fische (meist Forellen) eingesetzt. Für ein Entgelt kann man dann für eine bestimmte Zeit auf diese Fische angeln.

Meist werden direkt am See auch Angelzubehör und passende Köder verkauft. Außerdem gehören Unterstellmöglichkeiten und Reinigungsplätze für gefangene Fische zur Ausrüstung.

Das Konzept der "Put & Take" ist durchaus nicht unumstritten. Insbesondere die Tatsache, dass hier Fische zum Zwecke des Fanges mit der Angel in ein Gewässer eingesetzt werden, stösst bei Tierschützern auf Ablehnung.

Viele dieser Gewässer sind künstlich angelegt oder von ihrer natürlichen Beschaffenheit her als Lebensraum für Forellen nicht geeignet. Sie müssen deshalb mit Sauerstoff angereichert werden.

Wir sehen durchaus aber auch Vorteile:

  • Fische in einem Put & Take sind immer Zuchtfische, die kulinarsich sehr wertvoll sind.
  • Mindermaßige Forellen gibt es praktisch nicht, somit auch keine verletzten Fische, die wieder zurückgesetzt werden müssen.
  • Eine gute Infrastruktur erleichtert den waidgerechten Umgang mit dem Fang.
  • Die Fangquote von Forellen in einem Put & Take ist deutlich höher als in Wildgewässern, was vor allem Familien mit Kindern zugute kommen sollte.

Letzten Endes muss jeder selbst entscheiden, ob ein Ausflug zu einem Put & Take ins Urlaubsprogramm gehört oder nicht.

Bisher haben wir das nicht getan, uns aber bei unserem letzten Dänemarkaufenthalt im Sommer 2005 doch dazu entschlossen. Man kann eben nur über etwas berichten, was man kennt.

Auf den folgenden Seiten stellen wir euch unsere Erfahrungen vor.

  • Stand des Berichtes: August 2005
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