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  • Angeln in der Nordsee
  • Karte

Die Mole in Løkken wird bei schönem Wetter gerne beangelt.

Angeln in der Nordsee

Im Limfjord zu angeln ist durchaus interessant, aber wenn man auch das "richtige Meer" vor der Tür hat, will man es natürlich auch dort mal versuchen.

Warum also nicht?

Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, in der Nordsee zu angeln:

  • Fast in der gesamten Jammerbucht vom Strand aus. Auf unserer Karte sind ein paar interessante Plätze vermerkt.
  • Nahezu legendär sind natürlich die Ausfahrten zum Gelben Riff, die besonders von Hanstholm und Hirtshals aus angeboten werden.
  • Die alte Mole in Hanstholm kann leider nicht mehr beangelt werden. Mehr darüber in unserem Bericht.
  • In Westjütland ist Hvide Sande eine gute Basis:

Grundsätzlich gilt natürlich, dass die Vielfalt an Fischen und Angelmethoden in der Nordsee unübertroffen ist. Die Angelei im Meer stellt aber etwas höhere Ansprüche an Gerät und Angler, zumindest vom Ufer aus.

Ein paar grundsätzliche Tipps haben wir hier für euch zusammengetragen:

Starker Seewind (Wind von See - auch auflandiger Wind genannt):
Geht lieber surfen oder macht einen Strandspaziergang, denn das Angeln ist im Grunde unmöglich. Molen können nicht betreten werden, vom Ufer aus trägt der Wind die Montage wieder zurück, weswegen man die Fische nicht erreicht. Wenn überhaupt welche da sind ;-).
Nach starkem Seewind:
Die ersten Tage nach dem Abflauen des auflandigen Windes bieten die besten Angelmöglichkeiten. Das Wasser ist getrübt, weswegen die Fische sich auch ins flachere Wasser wagen. Man muss nicht so weit werfen und hat deswegen bessere Chancen als gewöhnlich.
Starker Landwind (Wind von Land, auch ablandiger Wind genannt):
Gutes Angelwetter. Der Wind trägt die Montage weit hinaus, wodurch sich der Radius, den man befischen kann, deutlich vergrößert. Das Wasser wird vom Strand weggedrückt, wodurch es sich etwas weiter hinten staut und so schneller tiefer wird. Das mögen die Fische.
Stille, stabile Wetterlage:
Am besten angelt ihr jetzt an Stellen, wo das Wasser schnell tiefer wird. Gut sind auch Molen oder ähnliches, die einem die Möglichkeit geben, dem Fisch "entgegen" zu gehen.
Einfluss der Gezeiten (Ebbe und Flut):
Die Gezeiten sind beim Angeln vom Ufer aus mindestens so wichtig wie das Wetter. Als Faustregel kann man sagen, dass die beste Zeit kurz vor dem Wechsel der Gezeiten liegt. Nach unseren Erfahrungen (nicht nur in Dänemark) hat sich das letzte Drittel der auflaufenden Flut als am aussichtsreichsten erwiesen. Vielleicht schon deswegen, weil dann das meiste Wasser da ist, wodurch es auch in Ufernähe tiefer ist.

Darüber hinaus geben wir hier gerne den Tipp, den wir immer geben: Vor dem ersten eigenen Angeltag einfach mal die einheimischen Angler beobachten und dort Tipps holen.

  • Stand des Berichtes: August 2008
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