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Die Brücke über den Limfjord bei Aalborg

Die Stadt Aalborg

Aalborg ist die drittgrößte Stadt Dänemarks - und die größte in der Nähe unseres Ferienhauses. Klar dass wir uns auch dort umsehen müssen.

In Deutschland assoziiert man Aalborg wahrscheinlich in erster Linie mit dem gleichnamigen "Akvavit". Aber die Stadt hat natürlich sehr viel mehr zu bieten.

Sie liegt südlich des Limfjord an einer seiner schmalsten Stellen. Das genaue Alter der Stadt ist offenbar nicht bekannt, die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1070.

Im Mittelalter entwickelte sie sich zu einem bedeutenden Handelszentrum. Auch Schiffbau und vor allem Heringsfischerei trugen zum Reichtum der Stadt bei.

Man findet Spuren dieser Zeit auch heute noch oft im Stadtbild von Aalborg. Wir finden eine Menge schöner, kleiner, beschaulicher Ecken, die sehr alt aussehen und wohl auch sehr alt sind.

Z.B. das Gäßchen "Hjelmerstald" – was so viel wie Pferdestall heißt – ist unbedingt sehenswert. Alte, liebevoll instand gehaltene Häuser, Pflastersteine auf der Strasse, am Rande mit kleinen Pflänzchen bewachsen sind eine Augenweide.

An den Türen sind uns manchmal Schilder aufgefallen, die aussagen, dass die Häuser prämiert wurden.

Hier gibt es auch das Atelier Lange, das für besonders gutes Kunstgewerbe bekannt ist, das man da kaufen kann.

Auf unserem Spaziergang begegnen uns viele historische Gebäude. Allen voran das "Jens Bangs Stenhus". Aber auch das Rathaus "Gammeltorf", das Aalborger Schloss oder die auffällig weiss gekalkte Kirche "Budolfi Kirke" sind mindestens einen Blick von aussen wert.

Auffällig ist auch "Jørgen Olufsen Gård", eines der besterhaltenen Kaufmannshäuser aus der Renaissance. Es wurde 1616 von Jørgen Olufsen, einem Bruder von Jens Bang, erbaut. Der Keller des Hauses beherbergt heute pikanterweise einen "Irish Pub". So schließen sich immer wieder die Kreise zu unseren übrigen Urlauben.

Etwas weiter unten stossen wir auf den Limfjord, der hier wie ein breiter Fluss aussieht. Er wird hier von einer Strassenbrücke überspannt (s.oben). Im übrigen gibt es von dieser Stelle auch eine sehr gute Webcam (s. unsere Links).

Berühmt ist Aalborg auch für die "Jomfru Ane Gade", auch bekannt als längste Theke Dänemarks. Während im alten Zentrum Punkt 18:00 Uhr die Geschäfte geschlossen und die Bürgersteige hochgeklappt werden, geht das Leben hier erst in der Nacht richtig los.

Man muss sich das im Prinzip so vorstellen: In diesem ungefähr 200 Meter langen Sträßchen ist ein Restaurant neben dem anderen und alle haben Plätze draußen auf beiden Seiten der Strasse. So gesehen sieht es, wenn man von einer Seite guckt, wirklich wie eine einzige Theke aus.

Unser Weg durch Aalborgs Altsstadt hat uns jedenfalls zu vielen interessanten Punkten der Stadt geführt. Auch wenn diese nicht immer in Reiseführern stehen, wie zum Beispiel das Postamt oder die "Kongeligt Toldkammer".

Unser Fazit: Man findet überall interessante Ecken. Also unbedingt ansehen und auch genügend Zeit mitbringen.

  • Stand des Berichtes: Mai 2004
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