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Der Leuchtturm von Ploumanac'h an der Pointe de Squéouel

Leuchtturm an der Pointe de Squéouel

Die Pointe de Squéouel, in einigen Reiseführern auch Pointe de Squewel bezeichnet, ist ohne Frage der Höhepunkt eines jeden Besuchs an der Rosa Granitküste.

So dicht wie hier sind die riesigen Rosa Granitblöcke nirgends gesät. Und der kleine Leuchtturm an der Spitze ist eines der beliebtesten Fotomotive der Bretagne überhaupt. Kaum ein Reiseführer oder Kalender, der ohne ihn auskommt. Wir natürlich auch nicht ;-).

Und zu Recht! Ist doch der Kontrast des roten Granits mit dem blauen Meer und dem (in unserem Falle zumindest) blauen Himmel jedes Foto wert! Es gibt wirklich kaum etwas Schöneres.

Aber nicht nur der Leuchtturm selbst verdient Beachtung, hunderte weiterer riesiger Granitblöcke sind hier zu sehen.

Oder die kleine Kapelle oberhalb des Abhangs, oder auch das Maison Literale, in dem man sich über die Gesteine der Bretagne informieren kann, oder der Blick über das Wasser auf St. Guirec, oder die Fischer, die ihre Krabbenkörbe einholen, oder oder oder...

Man erreicht den Leuchtturm, abenteuerlich genug, über einen kleinen Pfad über die Felsen. Bei "Gegenverkehr" muss man sich einigen. Aber kein Problem, Hektik haben wir hier nicht getroffen. Scheint, dass diese von der wunderbaren Gegend aufgesaugt und weggeschlossen wird. Ob man sie sich abholt, wenn man wieder weg muss, hängt wohl von jedem selbst ab ;-).

Eine kleine Brücke, genauso rot wie die sie umgebenden Steine und wie auch der Leuchtturm selbst, ist das Bindeglied zwischen Leuchtturm und Felsen. Von hier hat man ein tolles Panorama auf den Atlantik bis hinüber zu den Sept Iles, die man am Horizont erkennen kann.

Am interessantesten ist jedoch der Blick auf den Leuchtturm von der Westseite her. Folgt man dem alten Zöllnerweg ein wenig, wird man bald mit einem der schönsten Blicke auf die Rosa Granitblöcke und den Leuchtturm belohnt, die man sich nur vorstellen kann. Von hier aus wurden wohl auch die meisten der erwähnten Reiseführer- und Postkartenfotos gemacht.

Wichtig ist die Uhrzeit. Man muss unbedingt abends herkommen. Erstens scheint die Sonne dann von hinten auf die Steine, sodass man keine Gegenlichtaufnahmen hat, andererseits erscheinen die Felsen in der schräg stehenden Sonne besonders rot.

Zusammen mit dem blauen Meer und dem blauen Himmel... – wir können gar nicht mehr aufhören zu schwärmen.

Unser Fazit: Auf keinen Fall verpassen und als krönenden Tagesabschluss einplanen.

  • Stand des Berichtes: August 2007
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