zusammenaufreisen.de v2.1

Teilen |

Neu: Unser Jahresprojekt 2015: Ein Film über Dänemark

Navigation auf See

In einer Art „Rätselstunde“ holte Dominique seine Seekarte raus und fragte: „Wo sind wir jetzt?“, was jeder mal raten durfte. Einige wussten es ziemlich genau, andere weniger ;-).

Aber wie findet man nun auf See seinen Weg? Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Grundsätzlich sind gefahrlose Zufahrten zu Häfen etc. auf Seekarten vermerkt.

Dort kann man z.B. erkennen, dass man, um in die Bucht vor Plouézec zu kommen, immer auf einer Linie mit dem Kirchturm von Plouézec und dem weißen Leuchtturm bleiben muss. Das funktioniert allerdings nur bei Tage, weil man den Kirchturm nachts nicht sieht.

Ähnliche Zufahrtsmarkierungen gibt es auch mit zwei Leuchttürmen, die hintereinander stehen und so eine Orientierung auch bei Nacht ermöglichen.

Eine weitere Möglichkeit besteht in der Orientierung nach Farbe. Je nachdem, aus welchem Winkel man den Leuchtturm sieht, ändert sich dessen Farbe. Beispielsweise von grün zu weiß und dann zu rot. Auf diese Weise kann man immer erkennen, in welchem Bereich man sich befindet.

All diese Orientierungsmöglichkeiten funktionieren aber nur bei guter Sicht. Deswegen ist der größte Feind des Seemannes nicht der hohe Wellengang oder der Sturm, sagt Dominique, sondern der Nebel.

In der modernen Seefahrt gibt es freilich GPS Geräte, die eine genaue Positionsbestimmung bei jedem Wetter und zu jeder Zeit ermöglichen, die auch den Kurs zu einem bestimmten Ziel ausrechnen usw.

Ebbe und Flut

Die Seekarte markiert Gewässer in drei Farben: Weiß, blau und grün. Was die Farben wohl zu bedeuten haben, will Dominique wissen. Ein kleiner Junge rät: Schnee, Wasser und Wald. Stimmt natürlich nicht ganz.

Weiß steht für tiefes Wasser, in dem man immer navigieren kann. Blau steht für Gebiete, wo bei Ebbe Niedrigwasser herrscht und nur Schiffe mit geringem Tiefgang navigieren können.

Die grünen Flächen sind die, wo bei Ebbe gar kein Wasser ist, also die weiten Wattgebiete, die wir auch immer wieder bewundert haben.

Wenngleich der Unterschied zwischen Ebbe und Flut heute nur rund 4 Meter beträgt, kann er in diesen Gewässern bis zu 12m betragen. Innerhalb von 6 Stunden ist also soviel Wasser da, dass Eulalie komplett darin stehen könnte. Wenn sie nicht darauf schwimmen würde ;-).

Über Ebbe und Flut berichten wir übrigens auch in einem eigenen Beitrag.

Weitere Informationen

  • Stand des Berichtes: August 2007
Teilen |

Neu: Unser Jahresprojekt 2015: Ein Film über Dänemark