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Neu: Unser Jahresprojekt 2015: Ein Film über Dänemark

Penmarch: Blick vom Leuchtturm auf den Hafen

Notre Dame de Tronoën

Notre-Dame de Tronoën erhebt sich inmitten von Wiesen und Hügeln. Seine dreizackige Spitze ist weithin zu sehen, selbst von der Point de la Torche aus ist sie auszumachen.

Wir nehmen einen kleinen Umweg und nähern uns vom Land her, von St. Jean Trolimon, dem Bauwerk. So haben es schon die Pilger erlebt, die früher in Scharen hierher strömten.

Dabei galt wohl auch ihr Interesse hauptsächlich dem Calvaire. Die Kirche selbst hat, außer ihrem schlichten Erscheinungsbild, eigentlich nicht viel zu bieten.

Der Calvaire hingegen ist etwas ganz Einzigartiges. Wann genau er entstand, ist nicht bekannt, jedoch geht man davon aus, dass er seit ca. 1450 der salzigen feuchten Luft und den Steinflechten trotzt.

Die Zeit ging natürlich nicht spurlos an dem Kunstwerk vorüber. Dennoch zeigt heute noch ein zweistöckiges Relief Szenen aus dem Leidensweg Christi. Besonders an der geschützten Nordseite sind Details noch gut zu erkennen.

Dort ist z.B. Maria im Wochenbett dargestellt und Jesus mit der Weltkugel in der Hand. Die heiligen drei Könige wohnen der Zeremonie bei.

Wir sind außerhalb der Saison hier und deswegen ist die Kirche nicht überlaufen. In der Hauptsaison ist das Vergnügen eher zweifelhaft, denn bei Touristenrummel fehlt die Ruhe, die man wohl braucht, um die Kraft dieses Ortes auf sich wirken zu lassen.

  • Stand des Berichtes: Juli 2002
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