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Brücke in Pont-l'Abbé

Pont-l'Abbé

Pont-l'Abbé gilt als Hauptstadt des Pays Bigoudène. Sie hat ca. 8000 Einwohner und liegt etwas landeinwärts, da wo die Rivière de Pont l'Abbe beginnt, die bei Ile Tudy und Loctudy in den Atlantik mündet.

Wer in Französisch in der Schule aufgepasst hat *ggg*, der wird sich vielleicht wundern, warum die Stadt das Wort Brücke im Namen hat. Und was hat das alles mit irgendwelchen Pfarrern zu tun? Nun, die Antwort ist, dass die Stadt ihren Namen angeblich einer Brücke verdankt, die die Pfarrer von Loctudy hier einst errichtet hatten.

Wir parken am Quai de Pors Moro, unweit des Schlosses, in dem sich heute das Rathaus und das Bigoudenmuseum befinden. Letzteres wird in jedem Reiseführer erwähnt, wir finden aber leider keine Zeit, es zu besuchen. Vielleicht ein Versäumnis, nur ist leider auch unsere Zeit begrenzt.

Wir entdecken etwas anderes. Auf dem Place de la République finden regelmäßig Märkte statt. Die haben zwar mittlerweile auch den Charakter der üblichen Flohmärkte. Man bekommt dort alles: CDs, alte Lampen, Bilder, Trödel. Nur den Charme eines Marktes auf dem regionale Produkte feilgeboten werden, haben sie verloren.

Jedoch an einer Seite des Marktes steht eine alte Markthalle. Es ist etwas schwierig, sie inmitten fahrender und stehender Autos aufs Bild zu bannen. Sie ist an sich nichts Besonderes. Nicht besonders gross, nicht besonders schön. Aber irgendwie ursprünglich. Sie wurde bislang nicht restauriert und ist auf diese Weise authentisch geblieben. Auch wenn die meisten Stände hier so modern sind wie überall, gibt es doch noch den Fischer oder den Gemüsehändler aus dem Umland. Und allein deswegen lohnt der Besuch.

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