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Penmarch: Blick vom Leuchtturm auf den Hafen

Phare d'Eckmühl

Der Phare d'Eckmühl (Leuchtturm von Eckmühl) ist das wohl bekannteste Wahrzeichen Penmarchs.

Sein Name stammt von seiner Stifterin: Die Marquise de Blocqueville wollte damit ihrem Vater, Fürst Eckmühl von Bayern, ein Denkmal setzen. An dieser besonders gefährlichen Stelle (überall kleine Felsen, die bei Flut oft nur an kleinen Gischthauben erkannt werden) scheint der Lichtkegel immerhin 23,5 Meilen (ca. 43 Km) (*) hinaus aufs Meer.

In diesem Zusammenhang: Penmarch und Eckmühl in Bayern verbindet heute noch eine Städtepartnerschaft. Und am Eingang zum Leuchtturm mahnt eine Gedenktafel für Völkerverständigung.

Zu Füßen des Leuchtturms verkaufen Frauen Spitzhauben, das eigentliche Wahrzeichen des Bigoudenlandes und andere lokale Erzeugnisse. Außerdem findet sich hier ein Meereszentrum mit Ausstellungen zum Thema Meer.

Der Aufstieg über die 300 Stufen der Wendeltreppe lohnt sich unbedingt. Nicht nur weil er kostenlos ist (über ein Trinkgeld freut sich der Wärter aber trotzdem), sondern vor allem wegen des sagenhaften Ausblicks.

Hier ist das Land flach, nur kleine Hügel sind zu sehen. Um so gewichtiger wirkt der Leuchtturm und um so weiter kann man sehen.

Weit aufs Meer, nach Le Guilvinec oder fast bis Audierne im Norden. Oder auch direkt zu Füssen des Turms. Das Treiben in den Straßencafés, der felsige Strand oder auch die vielen kleinen Boote im Hafen. Wie Spielzeug aneinandergereiht.

Noch eine kleine Anekdote gibt es zu erzählen:

Hättet Ihr gedacht, dass es ein Wettlaufen die 307 Stufen hoch gibt? Und der Rekord bei Männern bei 1' 02,22 Minuten und für Frauen bei 1'20,86 Minuten liegt? Der älteste Teilnehmer (80 Jahre) hat die Stufen immerhin noch in 2'31,22 geschafft hat. (Quelle)

Da müssen wir noch etwas üben...

  • Stand des Berichtes: Juli 2002
  • Aktualität geprüft: April 2008
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