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Océanopolis in Brest

Océanopolis

Das Océanopolis in Brest ist sozusagen der Klassiker unter den Meeresaquarien Frankreichs. Es wurde bereits 1990 eröffnet und ist das größte seiner Art in Frankreich.

Auf den ca. 3.000 m² Ausstellungsfläche werden neben der bretonischen Küste und dem Nordatlantik seit dem Frühjahr 2000 zwei weitere Themenschwerpunkte gezeigt: Die Polarregionen und die Tropen.

So gesehen kann man innerhalb weniger Stunden Regionen in allen Klimazonen der Erde besuchen. Jeweils wird man ausführlich mit deren Besonderheiten vertraut gemacht. Dabei bewegt man sich z.B. in den Tropen vom Indischen Ozean über die australischen Riffe bis hin zu den Mangrovensümpfen Floridas.

Eines der Themen auf dieser Reise: Haie, die aufgrund ihrer langen Evolutionsgeschichte und ihrer verschiedensten Formen zu den erstaunlichsten Geschöpfen dieser Erde gehören. Und zu den bedrohtesten. Was man kaum weiß: Jedes Jahr werden deutlich mehr Haie durch den Menschen getötet als umgekehrt. Denn nur wenige Arten greifen Menschen an. Andersherum müssen Haie vieler Arten einen qualvollen Tod sterben, weil der Mensch hinter ihren Flossen her ist, denen eine magische Kraft zugeschrieben wird. Besonders verwerflich: Der Rest des Tieres wird meist nicht verwertet.

Ein weiterer Höhepunkt im Océanopolis ist ohne Frage die Robbenanlage. Man kann die Tiere hier sowohl von unten, quasi aus der Taucherperspektive als auch ganz klassisch von oben in ihrem Becken bewundern.
Als wir das Océanopolis besuchten, stand ein kleines Robbenbaby in der Gunst der Besucher, das erst wenige Tage vor unserem Besuch geboren worden war.

Unser Resümee: Das Océanopolis ist ein unbedingtes Muss für jeden Naturinteressierten. Und man sollte Zeit mitbringen. Drei Stunden sind mindestens einzukalkulieren.

Die Beschriftung an den Exponaten ist zumeist nur französisch. Man kann sich aber für ein paar Euro einen Audioführer ausleihen. Mit diesem Gerät gibt es Informationen zu jedem Ausstellungsstück auch in deutscher Sprache.

  • Stand des Berichtes: Juli 2002
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