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Neu: Was wid aus Rubjerg Knude?

Surfschule auf Glénan

Algen

Algen sind Nutzpflanzen. Das ist eigentlich kein Geheimnis, überrascht hat mich allerdings, wie vielfältig der Einsatz dieser Pflanzen ist.

Stoffe wie E401, E402 oder E407 werden auf der Basis von Algen hergestellt. Diese finden Eingang zum Beispiel in Speiseeis. Auf diese Weise verbraucht jeder von uns ca. 1 Kg Algen pro Jahr.

Unsere nette Fremdenführerin Monique erklärt einiges über das, was wir durch die verglasten Wände des Katamarans sehen. Übrigens: Die Sichtweite im Wasser rund um die Glénan Inseln beträgt immerhin ca. 5 Meter.

So erfahren wir von Algen, die ob ihres Aussehens scherzhaft "Spaghetti" genannt werden. Das, was auf den Bildern wie Blüten wirkt, sind in Wirklichkeit Haftorgane. Mit diesen können sich die Pflanzen an den Felsen festkrallen. Im Sand fehlt ihnen der Halt, deswegen sind Sandflecken nicht von Algen besiedelt.

Nicht alles, was grün ist, ist wirklich gut. Monique zeigt uns Algen, die wie Tannenbäume aussehen. Diese wurden vor Jahren aus Fernost eingeführt und drohen nun, einheimische Arten zu überwuchern.

Alles in allem unwahrscheinlich interessant. Wenn auch etwas wetterabhängig, ohne Sonne sieht man nicht viel.

  • Stand des Berichtes: Juli 2002
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