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Holländermühle im Agrarhistorischen Museum Alt Schwerin

Holländermühle in Alt Schwerin

Die Holländermühle auf dem Freigelände des Agrarhistorischen Museums ist schon von weitem sichtbar. Sie ist fast so etwas wie ein Wahrzeichen.

Dabei ist sie ursprünglich gar nicht hier erbaut worden, sondern in Jarmen im Landkreis Demmin. Und zwar schon 1843. Dort war sie bis in die 1950iger Jahre im Mahlbetrieb. 1974/75 wurde die Mühle nach Alt Schwerin umgesetzt. 1995 wurde ein erster Mahlgang wieder in Betrieb genommen.

Die Mühle ist ständig geöffnet, in Betrieb ist sie jedoch nicht täglich. Dennoch ist ein Gang durch die Mühle immer hochinteressant. Die Technik der Mühle wird in Schautafeln gut erklärt, auch erfährt man viele interessante Details aus dem Leben der Windmüller.

Ein kleines Beiwerk: In einem der Geschosse kann in einem Kasten ein Hornissennest bewundert werden. Ein Foto davon findet ihr rechts.

Mir hat sich die Frage gestellt: Was macht eine Mühle zur Holländermühle und warum heisst sie so? Auch darauf findet man hier eine Antwort.

Der Name kommt daher, dass die erste Mühle dieser Bauart von einem Flamen namens Lieven Andries 1573 in Leiden in Holland erbaut wurde. Sie unterscheidet sich von den bis dahin üblichen Bockwindmühlen dadurch, dass sie massiver und feststehend ist und sich nur die Haube mit den Flügeln drehen lässt. Die Idee dazu hatte übrigens um 1500 herum schon Leonardo da Vinci. Sagt man jedenfalls.

Ansonsten können wir nur empfehlen: Wer wissen möchte, mit welcher Flügelstellung der Müller einen Feiertag oder einen Trauerfall anzeigte oder welche Typen von Windmühlen es noch so gab, sollte einfach mal unbedingt hierher kommen.

  • Stand des Berichtes: Juni 2003
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