Neue Berichte über Insel Livø und Mønsted Kalkgruben
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Das Sealife in Konstanz, direkt am Bodensee.
Fototipps
Wer es schon einmal versucht hat wird wissen: Fotografieren im Aquarium ist eine echte Herausforderung. Dies hat vor allem einen Grund: Das schlechte Licht.
Der Lebensraum der Fische ist auch in freier Wildbahn nicht sehr gut beleuchtet, weil Wasser, selbst in geringen Tiefen, viel Licht schluckt. Das Wasser in Aquarien ist meist nicht so tief und deswegen wird nur sparsam beleuchtet. Das menschliche Auge gewöhnt sich sehr gut daran, der Film in der Kamera leider nicht.
Wichtig ist weiterhin zu wissen, dass Blitzlicht in den meisten Aquarien streng verboten ist. Dies ist keine Schikane sondern extrem sinnvoll, weil viele Tiere äußerst empfindlich darauf reagieren. Dies kann in Extremfällen sogar zu ihrem Verenden führen.
Deswegen gilt: Kameras mit nicht abschaltbarem Blitz sollte man gar nicht erst mitnehmen.
So bleibt nur zu konstatieren: Fotografie im Aquarium (ohne zusätzliche Hilfsmittel) bringt jede Fotoausrüstung an ihre Grenzen.
Aus unserer Erfahrung heraus können wir euch folgende Grundsätze empfehlen:
- Filme mit sehr hoher Empfindlichkeit verwenden (mind. ISO 400, besser mehr).
- Möglichst lichtstarke Objektive wählen.
- Immer die kleinst möglichen Verschlusszeiten wählen (bzw. die Automatik entsprechend einstellen).
- Stative helfen wenig, weil sie zwar die Kamera ruhig stellen, nicht aber den Fisch :-).
- Fische im Vorbeischwimmen fotografieren, indem man die Kamera mit ihnen mitbewegt. Dadurch erscheint der Körper scharf, die Umgebung (Bewegungs-) unscharf.
- Die Eigenbewegungen des Körpers kann man etwas reduzieren, indem man kurz vor der Aufnahme kräftig einatmtet und dann den Atem anhält bis das Bild gemacht worden ist.
- Je größer die Brennweite (d.h. je näher der Zoom) desto deutlicher machen sich "Wackler" bemerkbar, deswegen nicht mit vollem Zoom fotografieren sondern lieber warten bis die Fische nahe genug sind. Außerdem ist in der Nähe meist deutlich mehr Licht vorhanden, weswegen sich die Verschlusszeit verringert und das Foto potentiell besser wird.
- Sehr viele Fotos machen. Dadurch hat man hinterher mehr Auswahl und kann wirklich nur sehr gute Bilder für die Sammlung auswählen.
- Eine Digitalkamera ist meist besser (wenn sich ihr Blitz ausschalten lässt), weil sie lichtempfindlicher ist (oder entsprechend eingestellt werden kann), günstiger im Preis pro Bild und vor allem weil sie eine Sofortkontrolle der Bilder zulässt. Ist man nicht zufrieden, kann man gleich noch einmal probieren.
Unsere Fotos im Sealife Konstanz (rechts ein paar Beispiele) sind mit einer Spiegelreflex - Digitalkamera Canon EOS 300D gemacht worden. Sie war eingestellt auf 1600 ISO, als Objektiv kam ein EFS 18-55 mm Zoom zum Einsatz, das speziell für diese Kamera entwickelt worden ist.
Damit haben wir Verschlusszeiten von ca. 1/6 bis 1/30 s erreicht, womit es zwar schwierig aber doch möglich war, aus dem Handgelenk zu fotografieren.
Die Auflösung betrug im Original 6,3 Megapixel ( 3072 x 2048 Punkte ) und wurde für das Web auf die bei uns übliche Bildgrösse von 580 x 387 Pixeln heruntergerechnet.
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