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Roter Milan in der Luft

Falknerei im Schwarzwaldpark Löffingen

Das Interessanteste an der Falknerei sind natürlich die Vorführungen, die (2003) täglich um 11:30 Uhr und um 15:00 Uhr stattfinden.

Wir gehen durch den Eingang der Falknerei, vorbei an verschiedenen Greifvogelarten, die vor ihren kleinen "Hütten" sitzen und auf ihren Einsatz warten, wie wir später mitbekommen.

Auf einer großen Wiese, links und rechts mit Sitzbänken ausgestattet, nehmen nach und nach immer mehr Zuschauer Platz, um die Vorführung der Greifvögel mit zu erleben.

Pünktlich betritt der Falkner die Bühne und erklärt uns vorab, wie wir uns zu verhalten hätten. Es sollten sich keine Zuschauer auf der Wiese aufhalten und alle, auch die Kinder, sollten möglichst ruhig sein. Die Greifvögel sind nämlich schnell irritiert und es ist unklar, wie sie auf die vielen Menschen reagieren.

Es werden zunächst ein Falke und ein Roter Milan aus ihren Behausungen geholt. Der Falke fliegt einmal kurz an, danach aber nicht mehr. Er ist danach nur noch als kleiner Punkt am Himmel zu sehen. Der Falkner meint, dass sie heute das Fliegen wohl ziemlich genießen. Es gelingt dem Falkner auch nicht, sie zum Anflug zu bewegen. Er wird ihn später wieder zu sich rufen, meinte er trocken.

Dann wird ein Weisskopf Seeadler geholt. Majestätisch sitzt er auf dem Arm des Falkners. Als er ihn dann in die Lüfte frei gibt, der Seeadler seine Kreise zieht und wieder im Anflug über die Zuschauer einschwebt, ist Kopf einziehen angesagt :-).

Der Uhu darf anschließend ebenfalls ein paar Runden über und zwischen den Zuschauern drehen, sich es auf einem großen Stein gemütlich machen, ein paar Hühnerbeine verspeisen, bevor er dann in seine Behausung zurück muss.

Die Schneeeule demonstriert ihr wunderschönes Gefieder. Der Falkner erzählt uns, dass die Eulen und auch die Uhu's am Tag eine gehörige Portion an jungen Küken verspeisen.
Sie dreht ihre Kreise, hüpft auf der Wiese umher und zum Schluss der Vorführung folgt sie Falkner auf dem Fuße. Das ist wörtlich gemeint, denn als der Falkner zu ihr sagt: gut, wenn Du nicht mehr willst, dann gehen wir eben nachhause. :-)

Nach Beendigung der imposanten Vorführung fragten wir noch den Falkner, ob ein Greifvogel auf jede andere Hand angeflogen käme. Ja, meinte er, aber nur einmal. Denn beim zweiten Mal würde er merken, dass es nicht sein Falkner wäre und dann würde er seine Krallen zeigen. Und dies würde dann nicht so glimpflich abgehen. Dann lassen wir das mal lieber und wollen besser nicht "Hobby-Falkner" spielen.

In den Gehegen schauen wir uns noch den Geier an, der heute nicht zum Einsatz kam, da bei so vielen Besuchern es nicht immer möglich ist, alle Greifvögel im freien Flug zu zeigen.

Fazit. Es ist eine sehr eindrucksvolle Vorführung, die jeder mal gesehen haben muss.

  • Stand des Berichtes: Mai 2003
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